Rote Tunke, braune Tunke: Heinz kauft Kultsoßen - DER SPIEGEL
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Rote Tunke, braune Tunke Heinz kauft Kultsoßen

Der französische Lebensmittelkonzern Danone veräußert zwei Tochterunternehmen an den US-Ketchuphersteller Heinz. Für den britischen Anbieters HP Foods und der US-Marke Lea and Perrins bekommt Danone rund 700 Millionen Euro.
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Paris - Gemeinsam erwirtschafteten die Töchter im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro. Die zugehörigen Marken sind in mehr als 75 Ländern präsent. HP ist vor allem durch seine gleichnamige Steaksauce bekannt. Lea and Perrins stellt unter anderem die bekannte Worcestershire-Sauce her.

Gleichzeitig bekommt Heinz durch die Übereinkunft das Recht, die in Asien verwendete Danone-Marke Amoy in Europa zu nutzen. Das Geschäft mit Heinz verdeutliche die Konzentration von Danone   auf die drei Kernbereiche Frischmilchprodukte, Getränke und Kekse, in denen das Unternehmen weltweit entweder Markführer oder Nummer zwei sei, erklärte der französische Konzern, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 13,7 Milliarden Euro und einen Gewinn von 917 Millionen Euro machte. Der Vereinbarung müssen noch die Wettbewerbshüter zustimmen.

Danone   sucht weiterhin nach einem Käufer für Amoy in Asien. Das Geschäft mit Amoy-Soßen in Asien gehöre zu den Randbereichen, von denen sich Danone ebenfalls trennen wolle, sagte Finanzvorstand Emmanuel Faber während einer Telefonkonferenz.