Rover: BMW soll halbe Milliarde Mark zahlen - DER SPIEGEL
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Rover BMW soll halbe Milliarde Mark zahlen

Der Autohersteller Rover hat mit BMW offensichtlich noch eine Rechnung offen. Zeitungsberichten zufolge fordern die Engländer vom früheren Besitzer 150 Millionen Pfund zusätzlich.
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London - Wie die "Sunday Times" meldet, begründe Rover dies damit, dass die Vermögenswerte des Unternehmens geringer seien als ursprünglich angenommen. Rover wollte den Bericht nicht kommentieren.

Ein BMW-Sprecher wies darauf hin, dass die Bewertung der an Phoenix verkauften Rover-Tochter durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch nicht abgeschlossen sei. Vor dem kurzfristig erfolgten Verkauf sei im Frühjahr dazu keine Zeit geblieben.

Theoretisch seien sowohl Nachzahlungen als auch Forderungen durch BMW möglich. "Wir gehen aber davon aus, dass die beim Verkauf veranschlagte Bewertung so richtig war." Die von der Zeitung genannte Summe sei Spekulation. Sollten sich BMW und Rover nicht einigen, sei die Anrufung eines neutralen Schiedsrichter vereinbart.

BMW hatte seine englische Tochter nach Milliardenverlusten im Mai dieses Jahres für den symbolischen Preis von zehn Pfund an das Phoenix-Konsortium unter Leitung von John Towers verkauft. Für die Anlauffinanzierung gewährte BMW dem Konsortium einen Milliarden-Kredit.