Rover-Rettung BMW will Geld zurück
London - Nach Ansicht des Münchner Automobilbauers wird der Betrag fällig, wenn Rover im Jahr 2002 wie erhofft wieder Gewinn machen sollte. Das berichtet die Londoner "Financial Times" in ihrer Mittwochsausgabe. Im Phoenix-Konsortium sieht man dies offenbar ganz anders: Die neue Rover-Führung um John Towers war bisher davon ausgegangen, die 1,5 Milliarden Mark seien eine "Mitgift" gewesen, die nicht zurückgezahlt werden müsse.
Wenn sich BMW durchsetzt, werden die ersten Rover-Gewinne seit vielen Jahren möglicherweise nicht wieder in das Unternehmen investiert, sondern müssen zur Begleichung der alten Schulden herangezogen werden. BMW hat dem Bericht zufolge das Unternehmen Ernst & Young damit beauftragt, bei der Begleichung der noch ausstehenden Rechnungen mit Rover zu vermitteln. Es gebe noch etwa 60 Streitpunkte. BMW hatte Rover im Mai nach Milliardenverlusten an das britische Phoenix-Konsortium verkauft.