Rückschlag: Türken wollen Grundig nicht - DER SPIEGEL
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Rückschlag Türken wollen Grundig nicht

Der Nürnberger Traditionskonzern Grundig hat im Überlebenskampf einen weiteren schweren Rückschlag erlitten. Der türkische Beko-Konzern, der den Elektronikhersteller retten sollte, hat kein Interesse mehr.
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Istanbul - "Nach detaillierten Bewertungen ist beschlossen worden, die Aktien der Grundig AG nicht zu kaufen", teilte Beko in einer Meldung an die Börse von Istanbul mit. Ein Grundig-Sprecher wollte diese Nachricht zunächst nicht bestätigen. Für Montagnachmittag seien Verhandlungen mit Beko in München terminiert, die bislang nicht abgesagt worden seien.

Anfang März hatte Beko mit Grundig eine Absichtserklärung für eine mehrheitliche Übernahme unterzeichnet. Zuvor war eine Übernahme des Elektronikherstellers durch den taiwanesischen Sampo-Konzern geplatzt. Mit der Übernahme von Grundig hatte Beko seine Präsenz im deutschen und europäischen Markt ausbauen wollen. Beko ist an der Börse Istanbul notiert und befindet sich überwiegend im Besitz von Koc, einem der größten Familien-Firmenkonglomerate der Türkei.