RWE-VEW: Aufsichtsräte billigen Fusionsplan - DER SPIEGEL
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RWE-VEW Aufsichtsräte billigen Fusionsplan

Der Zusammenschluss der Energiekonzerne RWE und VEW ist einen großen Schritt näher gerückt. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen billigten das Fusionskonzept und die neue Konzernstruktur.
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Düsseldorf - Beim Zusammenschluss würden voraussichtlich Synergien in Höhe von 725 Millionen Euro pro Jahr bei geschätzten Einmalkosten von 500 Millionen Euro erreicht, teilte RWE und VEW übereinstimmend mit. Das Umtauschverhältnis betrage voraussichtlich fünf RWE-Anteile für ein VEW-Papier. Das Verhältnis der Unternehmenswerte RWE zu VEW wurde mit 83,5 zu 16,5 beziffert. Verschiedene VEW-Aktionäre seien einverstanden, ihre Aktien an RWE zum Preis von 200 Euro je Papier zu veräußern.

Der RWE-Aufsichtsrat habe dem Kauf sowie einem ergänzenden, öffentlichen Übernahmeangebot zu gleichen Konditionen an die übrigen Aktionäre der VEW zugestimmt.

Durch die Verschmelzung entsteht den Angaben zufolge ein Energiekonzern mit einem Umsatz von rund 43 Milliarden Euro und rund 170.000 Mitarbeitern. Das neue Unternehmen trägt den Namen RWE AG und wird unter den privatwirtschaftlichen Energieversorgungsunternehmen in Europa die Nummer eins sein. Größer ist auf dem Kontinent nur die staatliche französische Gesellschaft EdF.