Ryanair und der hohe Ölpreis: O'Leary spürt keine Schmerzen - DER SPIEGEL
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Ryanair und der hohe Ölpreis O'Leary spürt keine Schmerzen

Ryanair-Chef Michael O'Leary ist nach dem Rekordergebnis des vergangenen Quartals äußerst siegessicher. Selbst bei einem Ölpreis von 75 Dollar pro Barrel, brüstet sich der Ire, flöge die Billigairline noch mit Gewinn.
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Madrid - Die irische Fluggesellschaft hatte im Gegensatz zu vielen Konkurrenten wegen des gestiegenen Ölpreises keine Treibstoff- Zuschläge erhoben. "Im vergangenen Jahr lag unsere Marge bei 21 Prozent, bei einem Ölpreis von etwa 25 Dollar pro Barrel. Der Treibstoff-Preis könne sich verdreifachen und 75 Dollar pro Barrel erreichen und wir würden immer noch Gewinn machen", zitierte die spanische Zeitung "El Pais" O'Leary.

"Im vergangenen Jahr hat der Treibstoff rund 15 Prozent unserer Kosten ausgemacht. Das könnte bis auf 45 Prozent unserer Gesamtkosten ansteigen und sogar dann würden wir immer noch etwas Gewinn machen", fügte er hinzu. Im abgelaufenen Quartal hatte der Billigflieger die Schätzungen der Analysten deutlich übertroffen.

Am Freitag war der Ölpreis im Tagesverlauf zeitweise auf seinen tiefsten Stand seit sechs Wochen gefallen. Mit knapp 50 Dollar je Barrel notierte US-Öl zum Handelsschluss deutlich unter seinem Rekordhoch von 55,67 Dollar von Ende Oktober.