Salamander: Rabatt mit Lurchi - DER SPIEGEL
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Salamander Rabatt mit Lurchi

Der schwäbische Schuhhersteller Salamander wird für seinen Großaktionär, den baden-württembergischen Energiekonzern EnBW, immer mehr zum Sanierungsfall. Am Montag dieser Woche muss das Management für das abgelaufene Geschäftsjahr einen wohl zweistelligen Millionenverlust bekannt geben.
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Verantwortlich ist vor allem die teure Fertigung in den firmeneigenen Produktionsbetrieben. Auch der Verkauf der neu eingeführten Marke "Yellomiles", inspiriert durch die EnBW-Billigstromtochter Yello, läuft bislang eher zäh. Jetzt sucht der Kornwestheimer Schuhanbieter neue Wege, den Absatz anzukurbeln. So sollen von kommender Herbst-Winter-Saison an nach und nach alle rund 900 Salamander-Exklusivhändler im Bundesgebiet Schuhe erstmals auf Kommissionsbasis beziehen. Bezahlt wird nur, was verkauft wurde; Ladenhüter nimmt das Unternehmen unentgeltlich zurück.

Die Salamander-Manager erwarten, dass die Händler dieses Verkaufssystem honorieren und die Schuhe anderer Hersteller allmählich aus den Regalen verbannen. Zudem soll es in den Salamander-Läden künftig wieder Rabattmarken-Heftchen geben, in die Eltern und ihre Sprösslinge nach jedem Kauf Bilder des bekannten Firmenmaskottchens Lurchi einkleben können. Ist das halbe Dutzend komplett, gibt es 20 Prozent Rabatt.