Sammelklage: Weiterer Ärger in den USA - DER SPIEGEL
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Sammelklage Weiterer Ärger in den USA

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New York - Nach der Münchener Rechtsanwaltskanzlei Rotter hat auch die amerikanische Anwaltskanzlei Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach eine Sammelklage auf Schadensersatz gegen Intershop eingereicht.

Die Klage sei am Mittwoch beim Bezirksgericht New York eingegangen, bestätigte Milberg Weiss. Geklagt werde gegen das Unternehmen Intershop, Stefan Schambach, Wilfried Beek, Credit Suisse First Boston, Chase H&Q und U.S. Bancorp. Die US-Kanzlei wirft Intershop nach eigenen Angaben vor, die Anleger im vergangenen Herbst falsch und irreführend informiert zu haben.

Bereits am 28. Februar hatte die US-Kanzlei Shalov Stone & Bonner gemeinsam mit der Kanzlei Rotter eine Sammelklage gegen Intershop eingereicht. "Ich wusste, dass Milberg Weiss sich früher oder später an der Intershop-Klage beteiligen wird", sagte Berd Jochem, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Rotter. Milberg Weiss ist nach seinen Angaben "eine der größten Kanzleien in den USA".

Intershop reagierte zunächst gelassen. Im Zusammenhang mit solchen Klagen von Aktionären habe man "siebenstellige" Rückstellungen gebildet, sagte Finanzvorstand Wilfried Beeck.