Sanierungsoffensive: VW will China-Geschäft aufmöbeln - DER SPIEGEL
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Sanierungsoffensive VW will China-Geschäft aufmöbeln

VW will in China wieder durchstarten. Mit einem drastischen Sparprogramm, einer Modelloffensive und dem Export von Autoteilen will der Autobauer aus der Talsohle kommen. Künftig sollen die Autos für den chinesischen Markt zu mehr als 80 Prozent im Land produziert werden.
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Peking - "Wir werden jeden Stein umdrehen", hieß es bei VW  . Der lokale Produktionsanteil solle in China deshalb von 60 auf mehr als 80 Prozent gesteigert werden. Um 40 Prozent will der Autobauer mit seinen chinesischen Partnern die Produktionskosten für den chinesischen Markt insgesamt senken.

Um das Volumen der chinesischen Zulieferer zu erhöhen, sollen in einem neuen Exportteile-Programm zudem ährlich für eine Milliarde Dollar Teile aus China in den Volkswagen-Konzern exportiert werden. Die Strukturen dafür sollen 2006 fertig aufgebaut sein, kündigte der neue China-Präsident von Volkswagen, Winfried Vahland, an.

Als erstes neues Produkt wird nächste Woche der chinesische Passat "Lingyu" vorgestellt. Die Neuentwicklung werde zu einem "sehr wettbewerbsfähigen" Preis angeboten, sagte Vahland. Bis 2009 sollen zehn bis zwölf neue Modelle präsentiert werden.