Saskia Esken: SPD-Chefin spricht sich für Viertagewoche aus - DER SPIEGEL
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»Weil wir zu viel arbeiten« SPD-Chefin Esken spricht sich für Viertagewoche mit vollem Lohn aus

Viele Deutsche könnten ihren Alltag wegen zu viel Arbeit kaum noch bewältigen – deshalb befürwortet SPD-Chefin Saskia Esken die Viertagewoche. Das werde nicht nur den Beschäftigten helfen.
SPD-Chefin Saskia Esken: Dinge wieder selbst erledigen
SPD-Chefin Saskia Esken: Dinge wieder selbst erledigen

SPD-Chefin Saskia Esken: Dinge wieder selbst erledigen

Foto: Christophe Gateau / dpa

Vier Tage arbeiten, den vollen Lohn bekommen – für dieses Modell hat sich die Co-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, ausgesprochen. »Ich kann mir gut vorstellen, dass wir mit einer Viertagewoche gute Ergebnisse erzielen«, sagte Esken den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Samstagsausgaben). Das könnte auch den Arbeitgebern nützen, legte sie nahe: Es gebe Studien, »wonach Menschen in einer auf vier Arbeitstage reduzierten Woche effektiver arbeiten, weil sie eine höhere Arbeitszufriedenheit haben«, fügte die SPD-Chefin hinzu.

Gerade Eltern bräuchten andere, flexiblere und geringere Arbeitszeiten, um ihre familiären Pflichten und Bedürfnisse besser organisieren zu können, argumentierte Esken. »Sicher braucht man einen Lohnausgleich«, fügte sie hinzu. Viele Menschen könnten von ihrem Lohn schon jetzt nicht leben.

Bei einer Viertagewoche bliebe »mehr Zeit, Dinge wieder selbst zu erledigen, für die man im Fünftage-Stress Unterstützung braucht«, sagte Esken. »Partiell haben wir für die Organisation unseres eigenen Lebens doch keine Zeit mehr, weil wir zu viel arbeiten.«

nis/AFP