Satte Gewinne - DER SPIEGEL
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POST Satte Gewinne

• aus DER SPIEGEL 18/2000
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Wenige Monate vor dem geplanten Börsengang kann Postchef Klaus Zumwinkel Rekordergebnisse vermelden. Wie aus internen Unterlagen des deutschen Logistikriesen hervorgeht, stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr (308 Millionen Mark) um mehr als 600 Prozent auf deutlich über zwei Milliarden Mark. In der nach internationalen Regeln aufgestellten Bilanz, die Zumwinkel in der kommenden Woche präsentiert, wird das Gesamtergebnis erstmals in verschiedene Sektoren (Brief, Fracht, Expressdienst und Postbank) aufgeteilt. Damit wird auch das lange Jahre streng gehütete Geheimnis um die Monopolgewinne im Briefdienst gelüftet. Nach vorläufigen Berechnungen fallen sie mit knapp zwei Milliarden Mark deutlich geringer aus, als beispielsweise von der Regulierungsbehörde oder dem Vorsitzenden des Verbandes für Post und Telekommunikation, Wilhelm Hübner, spekuliert wurde. Hübner hatte den Monopolgewinn der Post noch vor wenigen Wochen mit rund sechs Milliarden Mark beziffert und sich auf Berechnungen der Bonner Aufsichtsbehörde berufen.

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