Schäffer nickt - DER SPIEGEL
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SCHIFFBAU Schäffer nickt

• aus DER SPIEGEL 18/1951
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburgs Bürgermeister Max Brauer läutete etwas zu stark die Freudenglocken, als die alliierten Hochkommissare den Anker der Produktionsbeschränkungen in der deutschen Industrie lichteten und auch den Schiffbau vom alliierten Tampen ließen.

Brauer verkündete laut: »Eine Flut von Aufträgen strömt jetzt herein, und die Zeit ist nicht mehr fern, wo auf den Werften Nachtschichten eingelegt werden müssen.«

»Seitdem geben sich die Arbeitslosen bei mir die Türklinke in die Hand«, dämpft Direktor Spieß von der Hamburger Werft. Er will vermeiden, daß nach diesem Halleluja noch mehr Arbeitsuchende aus der Bundesrepublik, selbst aus Bayern in Krachledernen und Stutzen, angereist kommen und sich auf der Reeperbahn das Geld für die Rückfahrt zusammenbetteln müssen. In den Werftbüros wurden sie abgestaubt: »So schnell ballern unsere Niethämmer nicht. Der Schiffbau läuft doch erst wieder an. Wir können ja nicht einmal der Hamburger Stempelschlange von 100 000 Arbeitslosen sofort den Schwanz abschneiden.«

Gefragt sind allenfalls beste Fachkräfte, die nach 1945 aus der Zunft der Schiffbauer

ausscherten und sich ihr Brot im konjunkturbegünstigten Baugewerbe suchten. Wer dort einen Job gefunden hat, traut der neuen Schiffbau-Konjunkturwelle noch nicht recht.

Ueberall in der Welt werden a tempo Schiffe gebaut. Aber die deutschen Werftleute sind noch nicht ganz dabei. Zweimal innerhalb eines Schiffbauerlebens haben die Reparationen die Substanz vernichtet:

* 1918 nach Versailles-Begrenzung der deutschen Schiffahrtstonnage auf 500 000 BRT (1914: 5,1 Millionen BRT);

* 1945 nach Potsdam: Ablieferung aller Einheiten über 1500 BRT (insgesamt 1 Million BRT Schiffsraum) an die Sieger). Das war praktisch die Liquidierung des Restes der deutschen Handelsflotte, nachdem während des Krieges 4,1 Millionen BRT deutscher Passagier- und Handelsschiffstonnage auf Grund gegangen waren.

100 000 BRT wurden zusätzlich im Rahmen der Versenkung von ehemaligem Wehrmachts-Sprengstoff vor der norwegischen Küste zu den Fischen geschickt. Den in Potsdam enteigneten deutschen Reedern verblieben ganze 80 000 BRT marode Kampinen, Penischen und Küstenfahrzeuge.

Abgetakelte Fregatte. Als dann 1948 wieder Seefahrt not war, um den amerikanischen Warenüberschuß nach Westeuropa zu exportieren, lockerten die maritimen Controller ein wenig den Sicherungsflügel und erlaubten 1950 schließlich den Ankauf von 400 000 BRT Handelsschiffstonnage und den Neubau von Schiffen bis zu 7200 BRT. Allerdings mit Geschwindigkeitsbegrenzung bis zu 12 Seemeilen. Am 4. April 1951 - nach Adenauers Ja zum Schuman-Plan - signalisierte endlich der Petersberg: »Schiffbau frei«.

Auf der Petersberger Kommandobrücke der Hochkommissare weiß man sehr wohl: Es kann dabei nicht viel passieren, denn nach Krieg und Demontagen ähnelt der deutsche Schiffbau einer abgetakelten Fregatte. Jährliche Baukapazität der noch vorhandenen 14 Großschiffbauwerften in Hamburg, Bremen, Lübeck, Emden, Flensburg, Kiel und Norden: 360 000 BRT. Vor dem Kriege baute Blohm & Voß, heute Demontage-Trümmerfeld, allein 72 000 BRT per anno.

105 Schiffe mit insgesamt 114 967 BRT und eine Reihe Spezialfahrzeuge liefen im vergangenen Jahr vom Stapel. Die Schiffbauer sogen sich in der Hauptsache voll mit Auslandsaufträgen, da die deutschen Reeder nur wenig zu melden hatten. Jetzt kommt der Rückschlag: Die deutschen Reeder dürfen nicht nur, sondern müssen sogar bauen - von Staats wegen, damit endlich das bundesrepublikanische Devisendefizit durch einige Aktivposten verringert wird.

Die Schiffahrt ist das Reguliergewicht am Waagebalken der Außenhandelsbilanz, denn 65 Prozent der Ein- und Ausfuhrprodukte nehmen den Seeweg. Hamburger Senatsstellen haben errechnet, daß 1949 fast 40 Prozent der ERP-Mittel allein von Frachtkosten aufgezehrt wurden.

Reeders Milchmädchenrechnung. 1937 wies die deutsche Schiffahrtsbilanz einen Aktivsaldo von 286 Millionen RM auf. Seit Kriegsende machen die Amerikaner, Briten, Holländer und Norweger das große Tramp- und Linien-Schiffahrtsgeschäft. Nur 12 Millionen Tonnen Ladung wurden im vergangenen Jahr von der kleinen deutschen Handelsflotte befördert. Devisenertrag im vergangenen Jahr: 80 Millionen DM. Devisenverlust: 920 Millionen DM für Einfuhren mit ausländischer Tonnage.

Finanz-Schäffer und Verkehrs-Seebohm wären froh, wenn die deutsche Schiffahrt Aussicht hätte, in zehn Jahren wenigstens folgende Bilanz aufzumachen, die dem Verband der deutschen Reeder als Planziel vorschwebt:

Export/Import (nach dem geplanten Wertindex von 1951):

6 Mlrd. Dollar

davon 65 % über den Seeweg

3,9 Mlrd. Dollar

Frachtkosten (im Schnitt 15 % des Wertes der Ladung):

580 Mill. Dollar

Ziel: die Hälfte des Handelsgutes auf deutscher Handelsflotte verfrachtet, bringt:

290 Mill. Dollar

abzüglich Devisenunkosten der Flotte in Auslandshäfen (25 %):

73 Mill. Dollar

217 Mill. Dollar

Verdienst durch einzurichtende Liniendienste außerhalb deutscher Häfen:

51 Mill. Dollar

Gewinn:

268 Mill. Dollar

Vorbedingung: eine starke Handelsflotte. Rund 750 000 BRT schwimmen zur Zeit auf Meeres- und Küstengewässern unter schwarz-rot-goldener Bundesflagge. Ziel: In etwa einem Jahr wenigstens wieder die 1-Mill.-Tonnen-Grenze zu erreichen. Voraussetzung:

* daß die kurze Materialdecke über die geplanten Schiffsneubauten reicht, und

* daß Bundesfinanzminister Fritz Schäffer die Kreditierung und Vorfinanzierung der Neubauten sicherstellt.

Finanz-Schäffer hat bereits mit dem Kopf genickt: »Ich gebe viel lieber für den Schiffbau das Geld aus als für andere

Dinge, die die sozialen Verhältnisse nicht ändern und den Konsum nur erhöhen.«

Schäffer fuhr kürzlich selbst nach Hamburg zur Musterung der »blauen Front«. So nennt der Vorsitzende des Verbandes deutscher Reeder, Prof. Stödter, die Werftdirektoren, Reeder und alten Fahrensmänner. Hauptquartier: das repräsentative Hapag-Gebäude am Ballindamm. Der Bundesfinanzminister kam mit der blauen Front viel besser klar als mit der grünen Front der bäuerlichen Nörgel-Niklasse.

»Es ist für uns sehr erfreulich, daß sich über die Notwendigkeit, den Schiffbau wieder hochzubringen, Regierung und Opposition mal restlos einig sind«, freut sich Professor Stödter, seit 15 Jahren Sachwalter der Reederei-Interessen an Nord- und Ostseeküste.

Ihn freut diese Einigkeit schon deshalb, weil sie dem Schiffbau durch einstimmigen Bundestagsbeschluß 100 Millionen bescherte - als Kredit aus Bundesmitteln, ablösbar in 16 Jahren. Davon sollen die Baukosten der bereits vorgeplanten Schiffe bis zu 40 Prozent abgedeckt werden. Weitere Mittel sollen über das zentrale Bankensystem in die Werften fließen, um die Vorfinanzierung der Schiffsneubauten zu sichern.

Nach den Fehlbeträgen müssen die Reeder selbst krampfen. Die Inseratenspalten der Hafenzeitungen knallen von Suchanzeigen nach 7 d-Geldern - das sind abschreibungsbevorzugte Privat-Anlagen renditefreudiger Kaufleute und Fabrikanten im Schiffbau. Doch bevor ein gut verdienender Südfruchthändler seinen Bananengewinn steuerbegünstigt in einen Schiffsleib stecken darf, muß Schäffer seine Zustimmung dazu geben.

Dabei geht es um Millionen. Heute kostet jede neu auf Stapel gelegte Brutto-Register-Tonne 800 bis 950 DM, ein Schnellfrachter von 7500 BRT = 10 000 Tonnen Ladefähigkeit also rund 6,4 Millionen DM.

Was wird gebaut? Prof. Stödter: »Das Bauprogramm für 1951 stand schon fest, bevor die alliierten Beschränkungen fielen. Darunter die Groß-Serie der Hapag und des Norddeutschen Lloyds: 14 Schnellfrachter mit insgesamt 128 000 Tonnen Tragfähigkeit (8 Turbinen-Schnelldampfer mit je 10 000 und 6 Motorfrachter mit je 8000 Tonnen). Nach Fortfall der Geschwindigkeitsbegrenzung (bis zum 4. April 12 Seemeilen als Limit) werden diese Neubauten nun auf 15 bis 16 Seemeilen gebracht ...«

Das war auch höchste Zeit, schon um von den amerikanischen Luftfahrtgesellschaften nicht noch stärker abgehängt zu werden. Ein Flugplatz kostet nicht mehr als eine Schiffskabine erster Klasse und spart Zeit im Globemaster-Tempo. Per Luft braucht man von Hamburg nach Buenos Aires 36 Stunden, per Schiff dagegen 40 Tage, wenn man auf einem deutschen Kombi-Frachter alter Art (12 Seemeilen) reist. (90 Prozent der Weltschiffahrt läuft

über 15 Knoten, die »Bremen« erreichte sogar 28,51 Knoten.)

Voraussichtlicher Stapellauf des ersten Dampfers der neuen Lloyd- und Hapag-Serie: Oktober 1952. Früher rutschte ein Pott dieser Klasse in zwölf Monaten von den Helgen. Jetzt rechnen die Strategen der blauen Front mit doppelten Fristen. Das Gros der Serie wird erst 1953 die Howaldt-Werke, die Deutsche Werft in Hamburg und die Weser-AG. in Bremen (Nachfolgegesellschaft der alten Deschimag) verlassen.

Aber auch die übrigen Reeder wollen wieder Anschluß an das Tramp- und Liniennetz gewinnen. Die Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrts-Gesellschaft z. B. will drei kombinierte Schnellfrachter auf Tour bringen, Woermann drei für die eingeschlafene deutsche Afrika-Route, Hansa-Bremen und die Deutsche Afrika-Linie bestellten je zwei Motorfrachter. Stinnes-Gruppe, Kohlen-Import Poseidon AG und zahlreiche andere Schifffahrts-Gesellschaften vergaben Aufträge.

Ueberhaupt: wer von den Reedern nach der kollektiven Reparationsabgabe aller Schiffe über 1500 BRT (Gesamtverlust 1,5 Milliarden DM) nicht pleite gemacht hat, will jetzt aus dem Souterrain der Enterbten wieder langsam zur Belle-Etage der großen Frachtenkontore hinaufklettern. Und wenn die Treppenstufen auch auf Pump gebaut werden müssen.

An den Bau großer Passagierschiffe wagen sie sich vorläufig nicht heran - nicht einmal der Norddeutsche Lloyd und die Neptun-AG in Bremen, die mit 31

Schiffen (insgesamt 46 863 Tonnen Ladefähigkeit) voran schwimmt. Heute machen die United States Lines mit ihren großen Luxusschiffen »America« und »Washington« und die holländischen und schwedischen Liniendienste das große Uebersee-Passagiergeschäft.

176 Liniendienste berühren bereits wieder Hamburg; aber unter der westdeutschen Bundesflagge laufen zur Zeit nur Linien nach USA, Kuba, Mexiko, Westindien, Pakistan und Karaschi. Bis Bombay, Kalkutta oder Rangun schippert heute noch kein deutscher Matrose auf deutschen Planken. Ostasien ist für Hamburg, Bremen und Emden erst recht abgeschrieben.

Dahin zielt SED-Planvater Walter Ulbricht mit seinem ostzonalen Volkswerftprogramm: bis 1955 zwei Hochseeschiffe; weitere 20 dann bis Ende 1955. Sie sollen von dem ostzonalen Freihafenbezirk im polnisch annektierten Stettin die Seeverbindung mit Volkschina aufnehmen.

Für die westdeutsche »blaue Front« dagegen liegt die Zukunft auf den Planken wendiger Schnellfrachter auf Amerika- und Afrika-Tour. Diese kombinierten Ladungs- und Fahrgastschiffe mit rund 16 Seemeilen Geschwindigkeit sichern schnellste Amortisation. Da die Zahl der Passagiere nicht mehr begrenzt ist (vor dem 4. April höchstens 25 Betten), werden sich die neuen Schnellfrachter schnell durchsetzen, hoffen die Reeder.

In den vergangenen Jahren hatten die deutschen Kleinschiffbauer es zu einer Wissenschaft erhoben, wie man alliierte Kontrollbeamte bei der Abnahme des Schiffes recht freundlich behandelt und wie man es anstellte, daß als Lotsenräume, Krankenzimmer, Zollabfertigungskabine usw. die über 25 hinausgehenden Räumlichkeiten getarnt waren. Bei der Führung durch die einzelnen Kojen gehörte auch einiges Geschick dazu, dafür zu sorgen, daß den Kontrolloffizieren die bereits eingebauten Scharniere über den Schlafkojen nicht ins Auge fielen.

In diese Scharniere wurden nach der jüngsten Aufhebung der Beschränkungen die zweiten Betten eingehängt, durch die kombinierte Fracht- und Passagierdampfer ihre Unterbringungsmöglichkeiten auf einen Schlag verdoppelten. Die auf Geschwindigkeits-Beschränkung gebauten Maschinen und Anlagen allerdings lassen sich heute nicht so einfach auf Geschwindigkeiten über 12 Knoten umbauen.

Da liegt der Schwanz begraben. Den alten Kuddels der »blauen Front« geht das alles nicht schnell genug. Aber den deutschen Werftdirektoren in Hamburg, Bremen, Emden oder Kiel hängt immer noch ein alliierter Klotz am Bein: der Sicherheitsparagraph des Petersberges (der gegenwärtige technische Stand der Werftausrüstung darf nicht ohne Hochkommissars-Placet verbessert werden).

Wenn also die Flensburger Schiffsbau-Gesellschaft oder Flender in Lübeck eine

neue Drehbank aufstellen wollen, geht das nicht ohne Petersberger Zustimmung. Erst recht nicht, wenn Howaldt in Hamburg oder die Weser-AG in Bremen ihre Helgen oder Docks vergrößern wollen. Obwohl die Hamburger Werften nur noch über ein Fünftel ihrer früheren Dockkapazität verfügen. Wenn die »Washington« der United States Lines einmal havariert, kann sie in keinem deutschen Hafen ausreichend repariert werden.

Trotz dieses alliierten Klotzes flaggten die norddeutschen Reeder am 4. April über alle Toppen, gossen sich an diesem Abend drei Daumenbreit mehr Rum in den Grog und toasteten: »Sün wi ierst övern Hund, dann kümm wi ock övern Schwanz.«

Dieser Schwanz liegt an Rhein und Ruhr begraben, genau genommen in Dortmund-Hörde, wo bis 1948 die Fünf-Meter-Breitbandstraße jährlich 200 000 Tonnen Grobbleche - hauptsächlich für den Schiffbau - ausstieß. Die britischen Besatzer ließen sie abwracken und verrechneten die ganze Anlage nur mit 2,2 Millionen DM a Reparationsfonds perdu. Eine Million hat Nordrhein-Westfalen allein für die Demontage-Unkosten bezahlen müssen. Heute gibt es in ganz Europa keine Fünf-Meter-Walzstraße mehr.

Wenn alles gutgeht, läuft in Hörde in einem Jahr eine neue Drei-Meter-Straße an (Neuaufbau-Kosten 20 Millionen DM). Aber für die ebenfalls in Hörde demontierte 15 000-Tonnen-Schmiedepresse ist Ersatz nicht einmal in Aussicht. Schmiedepressen sind rar geworden, folglich auch ihre Mammutprodukte: Kurbelwellen für Schiffsmotore. Um sie und ausreichende

Mengen Grobblech dreht sich heute das ganze Schiffbauprogramm. Mangels Kurbelwellen blockierten kürzlich in Hamburg zwei Frachter die Hellingen, bis endlich die Schiffsmotoren herangeschafft werden konnten.

Weil das alles noch nicht so klappt, müssen heute noch zahlreiche alte Kapitäne und Steuermänner sich als Parkplatzwächter, Wagenwäscher und Portiers die Beine vertreten. Siebenmal haben die deutschen Schiffe in den letzten hundert Jahren ihre Flagge an der Gaffel gewechselt - von der Flagge der Reichsflotte des Admirals Brommy (schwarzrotgold) über schwarzweißrot, Hakenkreuz und Stander C (1945-1951) wieder zur jetzt erlaubten Bundesflagge schwarzrotgold (im gleichen Zeitraum führten die USA ihre Stars and Stripes, Großbritannien den Union Jack und Frankreich die Trikolore).

Mehr als siebenmal wechselten manche Seeleute von den 43 000 vor dem Krieg amtlich Registrierten in sechs Nachkriegsjahren ihren Beruf. 16 000 haben inzwischen wieder einen Pott gefunden. Die anderen wittern frische Seeluft, seit die Souveränität über den Schiffbau wieder zurückgegeben wurde. Der alliierte Sichtvermerk im Seefahrtsbuch bei der Anmusterung ist nur noch Formsache.

Große Reedereien wie die Hapag schickten ihren noch wartenden ehemaligen Kapitänen, Schiffsingenieuren und Heizern bereits einen Ukas, sich zu einem bestimmten Termin bereitzuhalten für Maschinenraum. Ruder und Kompaß. Auf neuen Schiffen.

[Grafiktext]

DEUTSCHE HANDELSFLOTTE 1914 - 1951
in Millionen BRT
1914 5,1
1920 0,5
1923 2,2
1939 4,4
1945 0,1
1950 0,65
ENDE 1951 ERWARTET 1,0
DEUTSCHER SCHIFFSBAU
1938: 504 900 BRT
1950: 104 000 BRT
1951: 3 - 400 000 BRT
ERWARTET
RANGLISTE DER WELTSCHIFFAHRT
Mill. BRT
1914
ENGLD. 18,9
DEUTSCHL. 5,1
USA 2,1
NORWEG. 1,9
JAPAN 1,7
1939
ENGL. 17,9
USA 8,9
JAPAN 5,6
NORWEG. 4,8
DEUTSCHL. 4,4
1950
USA 27,5
ENGLD. 18,2
NORWEG. 5,4
JAPAN 1,5
DEUTSCHL. 0,6

[GrafiktextEnde]

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