Scharfes Problem - DER SPIEGEL
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Scharfes Problem

• aus DER SPIEGEL 28/1975
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Paprika, Ungarns bekanntestes Export-Produkt, könnte zu einer Rarität in westlichen Küchen werden, wenn es den Ungarn nicht gelingt, die Produktion des scharfen Gewürzes zu mechanisieren: In der Volksdemokratie gibt es nicht mehr genügend junge Bauern, um die alten, erfahrenen Paprika-Pflanzer bei der Verarbeitung des ungarischen Nationalgewächses zu ersetzen. Maschinen, mit denen Arbeitskräfte eingespart werden könnten, müßten aus dem Westen importiert werden, was bei der chronischen Devisenknappheit Ungarns kaum möglich ist. Mehr Devisen durch mehr Exporte aber können sich die Ungarn nicht beschaffen, weil mehr Paprika durch mehr Maschinen zu viele Devisen kosten würde.

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