Schiffsfonds: Renditen in Seenot - DER SPIEGEL
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Schiffsfonds Renditen in Seenot

Mit steuerbegünstigten Beteilungen an Containerschiffen ließen sich in Spitzenzeiten Renditen bis zu 16 Prozent erzielen. Jetzt brechen die Gewinne ein.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Grund für die Probleme: Immer mehr Containerschiffe laufen vom Stapel und drücken bei schwächelndem internationalem Handel auf die so genannten Charterraten, also die Tagesmieten für einen Frachter. Das schlägt auf die Gewinnbeteiligung für private Anleger durch.

Während im Sommer 2000 die durchschnittliche Tagesrate noch bei 15 000 Dollar für ein Schiff mit 1700 Containern lag, können Reeder heute nur noch rund 9000 Dollar verlangen. "Die Raten sind nicht auskömmlich", klagt Norbert Röth von der Hamburger Reederei Döhle Schifffahrt.

Experten schätzen, dass 2001 und 2002 rund 470 neue Frachter in See stechen. Damit dürften die Charterraten weltweit noch weiter auf Tauchstation gehen.