Schlappe für Airbus: Verwaltungsgericht stoppt Startbahnausbau - DER SPIEGEL
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Schlappe für Airbus Verwaltungsgericht stoppt Startbahnausbau

Das Hamburger Verwaltungsgericht hat die geplante Verlängerung der Startbahn des Airbus-Werkes in Finkenwerder gestoppt. Damit geraten die Pläne für den Großraum-Airbus A 380 durcheinander.
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Hamburg - Das Gericht habe Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses vom 29. April, sagte Gerichtssprecherin Angelika Huusmann. Ihren Worten zufolge ist der geplante Ausbau der Start- und Landebahn "jetzt erst einmal auf Eis gelegt".

Airbus will die Rollbahn im Werk Finkenwerder um 589 Meter verlängern, um dort auch eine Frachtversion des A 380 bauen zu können. Dazu müssten 20 Anwohner ihre Grundstücke aufgeben. Knapp 160 Anwohner und Grundstückseigentümer haben gegen den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss geklagt und die Erweiterung der Piste damit vorerst verhindert.

Vor einem Monat hatte das Hamburger Oberverwaltungsgericht bereits den Abriss des Neuenfelder Hauptdeichs gestoppt. Diese Baumaßnahme ist laut Airbus eine Voraussetzung für den Rollbahn-Ausbau.

Der Erstflug eines A 380 ist für 2005 geplant. Die Großraumflugzeuge werden in Hamburg lackiert und innen eingerichtet, zuvor werden die riesigen Teile, die unter anderem aus Hamburg kommen, in Toulouse montiert. Die Hamburger Bürgerschaft hatte mit der Verabschiedung eines Enteignungsgesetzes im Februar den Weg für eine Werkserweiterung geebnet, für die unter anderem das Naturschutzgebiet Mühlenberger Loch zugeschüttet wurde.