Schleichwerbung: RTL soll 50.000 Mark zahlen - DER SPIEGEL
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Schleichwerbung RTL soll 50.000 Mark zahlen

Die Schleichwerbung für einen Reisemobil-Hersteller kommt RTL teuer zu stehen. Der Kölner Privatsender soll ein Bußgeld in Höhe von 50.000 Mark zahlen.
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Hannover - Die Landesmedienanstalt Niedersachsen erließ nach eigenen Angaben vom Dienstag in Hannover einen entsprechenden Bescheid. Damit weiteten die Medienwächter das ursprünglich nur gegen die Produktionsgesellschaft Endemol gerichtete Verfahren auch auf den Kölner Privatsender aus.

RTL hätte dafür sorgen müssen, dass in der von der Firma Endemol produzierten Auftaktsendung zur zweiten Staffel der Container-Show "Big Brother" die Werbevorschriften eingehalten werden.

Der Endemol-Moderator hatte in der Sendung "Big Brother - Der Einzug" vom 16. September 2000 den Reisemobilhersteller "Hymer" mehrfach angepriesen und eine Reihe neuer Modelle nach Ansicht der Landesmedienanstalt "plakativ in Szene gesetzt". Damit liege ein Verstoß gegen das Schleichwerbeverbot vor.