Schluss mit Ladenschluss: DIHK fordert 24-Stunden-Einkauf - DER SPIEGEL
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Schluss mit Ladenschluss DIHK fordert 24-Stunden-Einkauf

Dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geht die Reformbereitschaft der Bundesregierung noch nicht weit genug. Der Verband verlangt eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten für Läden und Supermärkte.
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Chemnitz - Das Thema Ladenschlusszeiten müsse 2005 sofort wieder auf die Tagesordnung, forderte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in der Chemnitzer "Freien Presse". Noch im Januar sollte der Bundestag über das vorliegende Änderungsgesetz entscheiden.

Die Länder warteten darauf, "den Ladenschluss endlich freizugeben". Einkaufen rund um die Uhr wäre ein ermutigendes Signal für die Reformbereitschaft des Landes. Millionen Besucher von Großereignissen wie dem Konföderationscup 2005 oder auch die Fußball-WM 2006 könnten dann Deutschland als einkaufreundliches Land kennen lernen. "Diese Superwerbung für den Standort sollten wir uns nicht entgehen lassen", unterstrich Wansleben.

Der DIHK-Hauptgeschäftsführer verwies darauf, dass immer mehr Geschäfte bereits die vielen gesetzlich erlaubten Ausnahmen und Sonderregelungen nutzten. Das sei ein Beleg dafür, dass es einen Bedarf für Einkäufe außerhalb der geltenden Ladenöffnungszeiten gebe.

Flexible Öffnungszeiten erlaubten den Händlern, ihre Läden offen zu halten, wenn die Möglichkeiten für Umsatz und Ertrag am größten seien. Zudem schaffe das Chancengleichheit mit der Konkurrenz im Internet.