Schlussbilanz: Mannesmann-Abschied mit glänzenden Zahlen - DER SPIEGEL
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Schlussbilanz Mannesmann-Abschied mit glänzenden Zahlen

Vodafone-Chef Chris Gent kann sich über seine neueste Errungenschaft freuen. Der Partner Mannesmann geht mit ausgezeichneten Zahlen in die Fusion.
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Düsseldorf - Angetrieben durch das rasante Wachstum in der Telekommunikation schraubte das Unternehmen in seinem letzten eigenständigen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis auf neue Höchststände. So verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (Ebita) um 37 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, teilte der Konzern mit. Für den kräftigen Zuwachs sei vor allem der anhaltende Erfolg im Mobilfunk (D2) und der Abbau der Anlaufverluste im Festnetzgeschäft (Arcor) ausschlaggebend gewesen, hieß es.

Negativ auf das Ergebnis von Mannesmann hätten sich 1999 die Belastungen aus dem Übernahmeangebot von Vodafone ausgewirkt. Wie bereits veröffentlicht, fiel der Jahresüberschuss gegenüber 1998 um rund 20 Prozent auf 500 Millionen Euro.

Der Umsatz des Konzerns nahm um 22 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro zu. Mannesmann begründete das Wachstum unter anderem mit den Zukäufen in der Telekommunikationssparte wie den italienischen Gesellschaften Omnitel und Infostrada sowie den deutschen Festnetzbetreiber o.tel.o. Hierdurch habe sich allein in der Telekommunikation der Umsatz fast verdoppelt.

Die Sparten Maschinenbau und Autozubehör, die noch in diesem Jahr als eigenes Unternehmen an die Börse gebracht werden sollen, steigerten ihren Umsatz vergleichsweise geringfügig um drei Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Der Gewinn lag leicht über dem Vorjahresniveau. Dagegen musste das Traditionsgeschäft mit Stahlrohren auf Grund der schwachen Marktentwicklung erneut Umsatzeinbußen hinnehmen und schloss mit einem deutlich höheren Verlust als im Vorjahr.