Schmidt-Brüter wieder da - DER SPIEGEL
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Schmidt-Brüter wieder da

• aus DER SPIEGEL 33/1988
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Um schneller über Schwierigkeiten beim Bau der beiden Endlager für Nuklearabfall informiert zu werden, hat Umweltminister Klaus Töpfer ein privates Beratungsunternehmen beauftragt. Für 700 000 Mark pro Jahr soll die Bonner Energie Consult GmbH im Sinne Töpfers »ohne Weisungsrecht« als Projektbegleiter tätig werden. Chef der Kontrollfirma ist der ehemalige Bonner Ministerialdirektor Wolf-Jürgen Schmidt-Küster. Der hatte lange Zeit im Forschungsministerium das immer fragwürdiger werdende Endlagerkonzept wesentlich mitgeformt. Minister Riesenhuber entließ den politischen Beamten und Sozialdemokraten 1982 ohne offizielle Begründung. Entscheidendes Motiv für die Entlassung war die enge Verquickung des Atom-Bürokraten (Amts-Spitzname: Schmidt-Brüter) mit der Nuklearindustrie.

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