Schrempp: Übernahmegerüchte bleiben spannendes Thema - DER SPIEGEL
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Schrempp Übernahmegerüchte bleiben spannendes Thema

"Spekulieren Sie weiter", so hat DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp Übernahmegerüchte kommentiert. Im kommenden Geschäftsjahr bleibe der Kauf weiterer Automobilhersteller ein spannendes Thema.
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Stuttgart - "Wo immer es etwas zu akquirieren gibt, sind wir dabei und schauen es uns an", sagte Schrempp weiter. DaimlerChrysler analysiere mögliche Übernahmekandidaten sehr genau und sei bereit, unternehmerische Risiken zu tragen. Diese müssen laut Schrempp jedoch überschaubar sein. Im Mittelpunkt möglicher Beteiligungen oder Aufkäufe bleibe mittelfristig immer die Ergebnisverbesserung.

Wenn man eine Spekulation zu früh bestätige, werde keine Transaktion daraus, sagte Schrempp. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die erfolgreiche Fusion von Daimler-Benz und Chrysler. Damals seien auch keine Spekulationen bestätigt worden.

Seit Wochen halten sich hartnäckig Gerüchte, dass der deutsch-amerikanische Konzern an dem italienischen Fiat-Konzern beteiligen wolle. Als weitere Übernahmekandidaten gelten Peugeot/Citrëon, Honda oder Daewoo.

Schrempp bestritt jedoch, dass es mit Peugeot Übernahmegespräche gebe. Es habe darüber auch früher keine Verhandlungen gegeben, sagte der Vorstandsvorsitzende. Peugeot hatte zuvor jegliche Beteiligung durch DaimlerChrysler abgelehnt.

Gerüchte in Richtung Deawoo bekamen unterdessen neue Nahrung. Südkoreanische Behörden bestätigten, dass der deutsch-amerikanische Konzern sich um den Kauf des hochverschuldeten Autohersteller bewirbt. Die südkoreanische Regierung hatte das Bieterverfahren für den angeschlagenen Autobauer Mitte Februar eröffnet. Nach offiziellen Angaben ist das Unternehmen derzeit mit rund 16 Milliarden Dollar (31,72 Milliarden Mark) verschuldet.