Schwache Bilanz: Deutsche sind schuld am Coca-Cola-Tief - DER SPIEGEL
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Schwache Bilanz Deutsche sind schuld am Coca-Cola-Tief

Der Softdrink-Konzern Coca-Cola hat im dritten Quartal 2004 einen starken Gewinnrückgang verbucht. Der Profit fiel um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Schuld sind unter anderem die Deutschen: Der Absatz der Getränke sank hier zu Lande um 16 Prozent.
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Atlanta - Auch in Nordamerika und im Nahen Osten fiel der Absatz - jedoch nur um etwas drei Prozent. Dagegen konnte Coca-Cola   in Lateinamerika und Afrika zulegen.

Der Getränkehersteller wies einen Quartalsumsatz von 5,66 Milliarden Dollar aus. Für das Gesamtjahr prognostiziert Coca Cola jetzt ein Ergebnis je Aktie von 1,88 bis 1,90 Dollar. Einige Analysten rechnen mit 1,99 Dollar.

Mitte September hatte das Unternehmen seine Kommunikationspolitik geändert und mitgeteilt, sowohl für das zweite Halbjahr als auch für das dritte Quartal sei mit einem Ergebnis unter dem Durchschnitt der Analysten-Schätzungen zu rechnen. Vorher hatte Coca-Cola keine Ergebnisschätzungen veröffentlicht.

Es gebe positive Resultate in einigen Regionen, doch erfülle das Unternehmen nicht sein Potenzial, betonte auch Konzernchef Neville Isdell. "Wir unternehmen notwendige Schritte, um die Gesellschaft auf ihren angemessenen Wachstumskurs zu steuern", erklärte Isdell. Er war erst im Sommer aus dem Ruhestand geholt worden war, um Coca-Cola zu führen.