Segen der Aktionäre Murdoch darf "Wall Street Journal" übernehmen
New York Das Dow-Jones-Flagschiff "Wall Street Journal" verkündete die Nachricht selbst: Insgesamt wurde die 3,4 Milliarden schwere Transaktion mit 60,27 Prozent der Stimmrechte auf der außerordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens gebilligt. Murdoch hat für Dow Jones 60 Dollar je Aktie geboten, womit laut "WSJ" ein 5,6-Milliarden-Dollar-Deal zustande kommt.
Im Kreis der Familienaktionäre und in der Redaktion war die Offerte umstritten. Um die Kritiker zu beruhigen, hatte Murdoch eingewilligt, dass ein fünfköpfiger Ausschuss über die "journalistische und herausgeberische Unabhängigkeit" der Dow-Jones-Dienste wacht.
Zu der Mediengruppe gehören neben dem "Wall Street Journal" unter anderem die Wirtschaftswochenzeitung "Barron's" und die Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Mit der Übernahme steigt Murdoch hinter Thomson-Reuters und Bloomberg zu einem der führenden Finanzdienstleister auf.
ase/Reuters