Flexstrom: Kunden können auf Rückzahlung hoffen - DER SPIEGEL
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Stromanbieter Flexstrom-Kunden können auf Rückzahlung hoffen

Der Insolvenzverwalter von Flexstrom macht den rund 600.000 Kunden Hoffnung: "Die Gläubiger können eine Zahlung erwarten", sagte der Anwalt dem "Tagesspiegel". Bis Ende September sollen alle Betroffenen ihre Abrechnung erhalten.
Flexstrom-Zentrale in Berlin: Im April Insolvenz angemeldet
Flexstrom-Zentrale in Berlin: Im April Insolvenz angemeldet

Flexstrom-Zentrale in Berlin: Im April Insolvenz angemeldet

Foto: Paul Zinken/ dpa
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Berlin - Rund 600.000 Kunden des insolventen Berliner Energieanbieters Flexstrom werden nach Einschätzung des Insolvenzverwalters nicht leer ausgehen. "Die Gläubiger können sehr wohl eine Zahlung erwarten", sagte Christoph Schulte-Kaubrügger von der Wirtschaftskanzlei White & Case dem "Tagesspiegel". Wie hoch die Zahlung ausfalle, könne er aber noch nicht abschätzen.

Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte der Berliner Billigstromanbieter im April Insolvenz angemeldet. Seitdem bangen bundesweit Hunderttausende Kunden um ihre Vorauszahlungen. Sie hatten meist dreistellige Euro-Beträge an Flexstrom überwiesen, um im Gegenzug einen günstigen Stromtarif zu bekommen. Während die Höhe der Rückzahlung noch offen ist, erhalten die Betroffenen laut Schulte-Kaubrüggers in Kürze zumindest ihre Abrechnungen. "Bis Ende September sind wir durch."

Flexstrom hat den Geschäftsbetrieb mittlerweile eingestellt. Auf der Internetseite gibt es statt Informationen zu Tarifen Hinweise zum Insolvenzverfahren. Das wird sich laut dem Insolvenzverwalter auch nicht mehr ändern: "Das Geschäftsmodell ist erledigt", sagte er dem "Tagesspiegel".

cte/dpa/AFP