Inflation: Verbraucherpreise steigen wieder etwas schneller - DER SPIEGEL
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Inflation Verbraucherpreise steigen wieder etwas schneller

Die Preise steigen wieder ein wenig schneller. Im November verteuerten sich Waren und Dienstleistungen um 1,3 Prozent. Hintergrund sind vor allem Nahrungsmittel, die deutlich mehr kosteten.
Kühlregal im Supermarkt: Lebensmittel verteuerten sich um 3,2 Prozent
Kühlregal im Supermarkt: Lebensmittel verteuerten sich um 3,2 Prozent

Kühlregal im Supermarkt: Lebensmittel verteuerten sich um 3,2 Prozent

Foto: MICHAEL PROBST/ AP
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Wiesbaden - In Deutschland hat die Teuerung im November erstmals seit dem Sommer wieder zugelegt. Die Inflationsrate lag im Jahresvergleich bei 1,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Zahlen mit. Im Oktober betrug die Rate noch 1,2 Prozent. Zuletzt hatte es im Juli einen Anstieg der Teuerungsrate in Deutschland gegeben.

Seit dem Sommer war die Inflation in Deutschland über mehrere Monate gesunken. Nachdem die Teuerungsrate im Juli noch bei 1,9 Prozent gelegen hatte, war sie im August auf 1,5 Prozent gefallen, im September auf 1,4 Prozent und im Oktober auf 1,2 Prozent. Laut Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist der Trend einer sinkenden Inflation vorerst gestoppt. Allerdings sei in den kommenden Monaten auch nicht mit kräftigen Preissprüngen zu rechnen. "Die Inflationsperspektiven bleiben weiterhin gedämpft", so Wortberg.

Die vergleichsweise niedrige Inflation sei "insbesondere auf die erneut gesunkenen Preise für Mineralölprodukte zurückzuführen", teilte das Statistische Bundesamt mit. Dadurch verbilligte sich Energie um 0,3 Prozent. Dagegen kosteten Nahrungsmittel mit 3,2 Prozent erneut deutlich mehr. Auch für Pauschalreisen mussten Verbraucher tiefer in die Taschen greifen.

cte/Reuters/dpa