Lokführerstreik: "Ich bin einfach nur genervt" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Lokführerstreik "Ich bin einfach nur genervt"

Sie stehen am Bahnhof, müssen zur Arbeit oder kommen aus den Ferien zurück - deutschlandweit sind Tausende Reisende wegen des Lokführerstreiks gestrandet. Hier erzählen sie, was sie von dem Arbeitskampf halten: Manche haben Verständnis, andere sind nur noch frustriert.
Von Saskia Aleythe und Oliver Sallet
Lokführerstreik: "Ich bin einfach nur genervt"
Lokführerstreik: "Ich bin einfach nur genervt"

Lokführerstreik: "Ich bin einfach nur genervt"

Foto: SPIEGEL ONLINE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin/Hamburg - Bisher waren es nur Warnstreiks, seit diesem Donnerstag ist es ernst: Die Lokführergewerkschaft GDL hat den Schienenverkehr in Deutschland am Morgen weitgehend lahmgelegt. Mal wieder. Denn es ist bei weitem nicht der erste Streik, den die Bahnreisenden in den vergangenen Jahren ausbaden müssen.

Ohnehin sind Bahnkunden einiges gewohnt: Kaputte Klimaanlagen, defekte Achsen, Verspätungen im Winter - zuletzt hat sich bei vielen jede Menge Frust angestaut. Einige Reisende haben deshalb überhaupt kein Verständnis, dass nun schon wieder sie die Leidtragenden sein müssen. "Es wird langsam lästig", sagt die 53-jährige Verwaltungsangestellte Renate Oechsle am Berliner Hauptbahnhof.

Andere Passagiere sind wesentlich toleranter. Denn das Recht auf Streik, sagen sie, steht nun mal jedem Arbeitnehmer zu - auch den Lokführern. "Wenn es niemandem wehtut, dann wäre so ein Streik sinnlos und würde seine Wirkung verfehlen", sagt der 36-jährige Ingenieur Carsten Mohs.

Wie es anderen Reisenden geht, wer Verständnis für die Lokführer hat und wer nicht - lesen Sie es in der Fotostrecke:

Fotostrecke

GDL-Streik: Das sagen Reisende

Foto: SPIEGEL ONLINE