Sexindustrie: Playboy-Aktie vor Beate Uhse - DER SPIEGEL
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Sexindustrie Playboy-Aktie vor Beate Uhse

Bei zwei von drei Sexartikel-Anbietern an der Börse zeigt die Entwicklung nach oben. Spitzenreiter ist trotz Verlusten im vergangenen Jahr Playboy.
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Hamburg - Steil nach oben geschossen ist die Aktie des Erotik-Konzerns Playboy Enterprises. Seit Anfang April legte das Papier um rund 80 Prozent zu ­ deutlich stärker als Beate Uhse; bei Adult Shop hingegen, dem dritten börsennotierten Sex-Anbieter, sieht der Kurs trostlos aus. Die wenigen Analysten, die sich mit Playboy beschäftigen, empfehlen die Aktie.

"Kaufen", lautet etwa die knappe Instruktion von Dennis McAlpine vom New Yorker Investmenthaus Auerbach, Pollak & Richardson. Warum das Playboy-Papier gerade jetzt abhebt ­ immerhin meldete das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Verlust von 47 Millionen Dollar ­, hat handfeste Gründe: Die Amerikaner engagieren sich verstärkt im Geschäft mit harter Pornografie. Drei TV-Kanäle mit nicht jugendfreiem Inhalt gehören seit Anfang Juli zum Imperium des Playboy-Erfinders Hugh Hefner. Die Marke, brüstet sich der 75-jährige Hefner, sei heute "heißer denn je".