Sicherheitsproblem: Bahn-Chef watscht Grenzschützer ab - DER SPIEGEL
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Sicherheitsproblem Bahn-Chef watscht Grenzschützer ab

Hartmut Mehdorn hat zunehmende Sicherheitsmängel in den Zügen eingeräumt: "Es wird in den Zügen geklaut, das ist ein großes Problem, je östlicher sie kommen, so im Raum Berlin, geht das noch eine Runde weiter." Auch den BGS nahm sich der Bahn-Chef zur Brust: "Immer, wenn wir die brauchen, sind die nicht da".
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München - Mehdorn fordert eine Rückkehr zum System der Bahnpolizei. Schließlich werde das Thema Sicherheit immer mehr zu einem Problem - obwohl die Bahn neben dem Bundesgrenzschutz inzwischen über 5000 eigene Sicherheitskräfte beschäftige. Dennoch würden Sicherheitsleute gebraucht, die wie früher als Bahnpolizisten erkennbar seien, nach Ausweisen fragen dürften und für Ordnung sorgten, forderte der Bahnchef bei einer Diskussion des Wirtschaftsbeirats der Union.

Bundesinnenminister Otto Schily fordere von der Bahn zwar 100 Millionen Euro für den Dienst der Bundesgrenzschutzbeamten an den Bahnhöfen, kritisierte Mehdorn. "Bloß immer, wenn wir die brauchen, sind die nicht da." Die Bahn würde dem Bund Grenzschutzkapazitäten abkaufen, aber dann müssten die Beamten wie einst die Bahnpolizei erkenntlich zur Bahn gehören. "Beim Thema Sicherheit, da kämpfen wir. Aber das dauert eine Weile, bis sich in Deutschland etwas ändert", sagte Mehdorn.