Siemens Gerüchte um Milliardendeal
Siemens-Chef Heinrich von Pierer plant angeblich einen großen Schlag in den USA. Dafür sollen bereits zehn Milliarden Dollar eingeplant sein.
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Düsseldorf - Der Münchner Konzern wolle ein US-Unternehmen für zehn Milliarden Dollar kaufen oder diese Summe als Barkomponente für einen Aktientausch mit einem Fusionspartner aufwenden, berichtet die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Nach dem für den 12. März 2001 geplanten Börsengang in New York werde das Unternehmen gezielt in den Mobilfunkmarkt einsteigen und eine Zentrale im kalifornischen San Diego aufbauen, heißt es weiter in dem Bericht. Für Werbung in den Medien seien für das Jahr 2001 insgesamt 300 Millionen Mark vorgesehen.
Siemens erklärte dazu, nach dem Börsengang seien zwar Investitionen in den USA geplant. Die genannten Zahlen seien aber reine Spekulation.