Siemens: Pläne für Stellenabbau "keine Ente" - DER SPIEGEL
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Siemens Pläne für Stellenabbau "keine Ente"

Schon 10.000 Jobs hat Siemens in seiner defizitären Netzwerk-Sparte abgebaut, doch offenbar sollen es noch mehr werden. Der Betriebsrat jedenfalls erwartet nach der Aufsichtsratssitzung neue Negativnachrichten.
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München - Man gehe davon aus, "dass nach der Sitzung am Mittwoch zu dem Thema noch etwas kommt", zitierte die Nachrichtenagentur vwd am Montag namentlich nicht näher genannte Betriebsratsmitglieder. Auch auf Seiten der Gewerkschaften gibt es Hinweise für einen bevorstehenden Stellenabbau, so der Bericht weiter: "Das ist sehr wahrscheinlich und keine Ente", hieß es zu Medienberichten vom Wochenende, wonach bei Information and Communication Networks (ICN) weitere 5000 Stellen abgebaut werden sollen.

Ein Siemens-Sprecher wollte dies nicht kommentieren und verwies auf die Halbjahres-Pressekonferenz des Technologiekonzerns am kommenden Donnerstag. Der Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer hatte bereits im Januar bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal angekündigt, das eingeleitete Sanierungsprogramm für ICN nochmals zu überarbeiten. Dies gelte insbesondere für die USA.

ICN verzeichnete zuletzt einen Quartalverlust von 124 Millionen Euro. Siemens hat im Bereich Information und Kommunikation bislang 10.000 Stellen gestrichen.