Sinkende Preise: Opec will Ölmenge drosseln - DER SPIEGEL
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Sinkende Preise Opec will Ölmenge drosseln

Der Ölpreis fällt und fällt - und darauf reagieren die Erzeuger: Die Organisation Erdöl exportierender Länder will angesichts des aktuellen Preisrutsches ihre Ölförderung deutlich reduzieren.
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Algier - Nirgends macht sich die Rezessionsangst so bemerkbar wie beim Öl - deshalb handelt die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec): Das Ölkartell peilt bei seinem Sondertreffen am kommenden Freitag eine Reduzierung der Förderung an. Diese müsse deutlich ausfallen, um das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederherzustellen, erklärte Opec-Präsident Chakib Khelil am Samstag.

Angesichts der Finanzmarktkrise hatte die Opec ein ursprünglich für den 18. November geplantes Treffen vorgezogen. Dabei sollen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise auf den Ölhandel erörtert werden. Der Ölpreis war am Donnerstag zwischenzeitlich auf rund 67 Dollar für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent und damit auf den niedrigsten Stand seit 15 Monaten gesunken. Grund sind verstärkte Rezessionssorgen der weltweiten Industrie. Im Juli hatte ein Barrel noch 150 Dollar gekostet.

Die Opec hatte ihre Wachstumsprognose für dieses und kommendes Jahr zuletzt nach unten korrigiert. Mehrere Opec-Länder wollen die Ölproduktion drosseln, um die Preise wieder steigen zu lassen. Bereits im September hatten die Mitglieder vereinbart, zwar an ihrer offiziellen Förderquote festzuhalten, die inoffizielle Mehrförderung aber um 520.000 Barrel pro Tag zu drosseln.

sam/AFP/Reuters

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