Sixt Erster Gewinnrückgang seit sieben Jahren
München - 800 Millionen Mark soll die jüngst gegründete e-Sixt AG bis 2003 umsetzen. Auf der "ersten umfassenden E-Commerce-Plattform zum Thema Mobilität" könnten User unter anderem tausende von Gebrauchtwagen, Leasing-Angebote, Fuhrparklösungen für Firmenkunden und Informationen über weltweite Linienflüge finden.
Rechnet man den Umsatz mit dem Internetgeschäft aus dem Unternehmenszahlen heraus, so will Sixt den Erlös im laufenden Geschäftsjahr nochmals um 15 Prozent steigern. 1999 konnte der Autovermieter den Umsatz schon um 18,3 Prozent auf 4,8 Milliarden Mark anheben. Dass trotz der Zuwächse der Gewinn einbrach, erklärten die Pullacher mit gestiegenen Fuhrparkkosten, einer geringeren Auslastungsquote und Anlaufkosten für die europäische Expansion. Synergien erwartet Sixt von der Übernahme des englischen Autovermieters United Kenning im Februar. Außerdem sollen unter anderem höhere Preise und straffere Vertriebsstrukturen das Ergebnis verbessern.
Branchenkenner waren von den Zahlen nicht überrascht. Sixt habe "sehr präzise" vor dem Gewinneinbruch gewarnt, sagt Hans Schollbach, Analyst von Sal. Oppenheim.