Sixt: Verkaufen statt mieten? - DER SPIEGEL
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Sixt Verkaufen statt mieten?

Der Mann hat den Markt für Mietwagen gehörig aufgemischt und sein Unternehmen zur Nummer eins in Deutschland gemacht. Angeblich ist der Höhenflug vorbei. Erich Sixt soll den Verkauf der Mehrheitsanteile seiner Gesellschaft planen.
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Düsseldorf - Das Unternehmen stehe unter Druck, streuten Konkurrenten im "Handelsblatt". Der deutsche Marktführer habe eine Wachstumsdelle zu verzeichnen, in der Pullacher Hauptverwaltung seien "dramatische" Restrukturierungen im Gange. Es gebe sogar Überlegungen, das Stationsnetz zu konsolidieren. Das Deutschland-Geschäft lasse sich kaum noch ausbauen, das Europa-Engagement stagniere.

Trotz bester Einkaufskonditionen bei der Autoindustrie gebe es elementare Probleme mit den Flottenkosten, die Einkäufe müssten reduziert werden, schreibt das Blatt. Als Folge wolle Firmenchef Sixt bei der Hauptversammlung am 30. August von den Aktionären die Erlaubnis erbitten, die Mehrheitsanteile zu verkaufen.

Wegen Sixts hervorragender Kontakte zu DaimlerChrysler und dessen Chef Jürgen Schrempp gilt der Stuttgarter Autobauer als potenzieller Käufer. 1998 erwarb Sixt 20.000 Autos mit dem Stern, 2,4 Prozent der Jahresproduktion von Mercedes.

Die Sixt AG wies am Montag alle Verkaufsgerüchte zurück. Bei der Hauptversammlung wolle der Vorstand nur die Ermächtigung durch die Aktionäre für den Rückkauf eigener Aktien. Konkretes sei auch damit nicht geplant, sagte ein Sprecher. Sixt halte an dem Ziel eines zweistelligen Umsatzwachstums für 1999 fest.

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