Smart-Card für Katastrophen - DER SPIEGEL
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SICHERHEITSTECHNIK Smart-Card für Katastrophen

• aus DER SPIEGEL 8/2002
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Amerikas Feuerwehrleute werden sich bei Katastropheneinsätzen demnächst mit einer »Smart-Card« aus Deutschland identifizieren. Nach den schlechten Erfahrungen, die New Yorks Feuerwehr beim Einsatz am 11. September am World Trade Center mit ihren Papierausweisen gesammelt hat, soll jetzt der Münchner Konzern Giesecke & Devrient im Auftrag der US-Sicherheitsbehörden eine fälschungssichere, chipgesteuerte Erkennungsmarke entwickeln. Damit wollen die Amerikaner alle Hilfskräfte ausstatten, die bei besonders gefährlichen Einsätzen wie nuklearen und chemischen Unfällen eingesetzt werden. Die Münchner Gelddrucker und Sicherheitsexperten, die mit der Euro-Einführung gutes Geld verdienten, versprechen sich von dem Prestige-Auftrag aus den USA ein weltweites Geschäft. Allein in Amerika werden die Münchner mit etwa einer Million solcher Katastrophen-Smart-Cards einsteigen.

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