Smart: Nach Schrempp-Abgang steht ForFour auf der Kippe - DER SPIEGEL
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Smart Nach Schrempp-Abgang steht ForFour auf der Kippe

Nach dem Wechsel an der Spitze des DaimlerChrysler-Konzerns sehen einige im Umfeld das Aufsichtsrats einschneidende Maßnahmen kommen. Sie betreffen den Kleinstwagenhersteller Smart und sein viertüriges Modell ForFour.
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Frankfurt am Main - "Der neue ForTwo wird gebaut, aber die große Frage ist, ob es ein Nachfolgemodell für den ForFour gibt", hieß es heute von eingeweihter Seite im Aufsichtsrat. Der Konzern hat erst vor kurzem die Produktion des Viertürers gedrosselt, der im Mitsubishi-Werk NedCar im niederländischen Born gebaut wird. Vom ForFour, der anders als der klassische Smart "ForTwo" unter starker Konkurrenz in seinem Segment leidet, waren zuletzt deutlich mehr Autos produziert als verkauft worden. Den Smart Roadster hat das Unternehmen bereits auslaufen lassen, Pläne für einen Geländewagen namens ForMore wurden begraben.

Die Einstellung des ForFour könnte für Smart aber noch weitere Einschnitte mit sich bringen. Denn wenn die Marke nur noch aus dem ursprünglichen Modell ForTwo bestehe, sei fraglich, ob die Entwicklung des Smart nicht ganz bei Mercedes angesiedelt werden könne, hieß es in den Kreisen. Smart baut derzeit 700 von gut 2000 Stellen ab, weil Vertrieb, Einkauf, Produktentwicklung und Kundenbetreuung eng mit den entsprechenden Abteilungen von Mercedes verzahnt werden sollen. In der Entwicklung fallen mit diesem Schritt schon 180 von 540 Arbeitsplätzen weg.

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