Smart-Partner: PSA wehrt sich gegen Übernahme - DER SPIEGEL
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Smart-Partner PSA wehrt sich gegen Übernahme

Die Verhandlungen um eine Kooperation zwischen DaimlerChrysler und anderen Autoherstellern für den Smart-Viersitzer laufen auf Hochtouren. Der französische PSA-Konzern will zwar mit DaimlerChrysler zusammenarbeiten, aber auch keinen Fall geschluckt werden. Chrysler Italia favorisiert den Fiat-Konzern.
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Mülhausen - PSA-Chef Jean-Martin Folz schloss in einem Interview der Zeitung "L'Alsace" einen "Dialog über das Kapital" kategorisch aus. Vermutungen in diese Richtung entbehrten "jeglicher Grundlage". Denkbar sei nur eine "punktuelle" Zusammenarbeit, so Folz.

Nach Auskunft des DaimlerChrysler-Vorstandmitglieds Jürgen Hubbert sind die Gespräche mit Peugeot-Citroën um eine gemeinsame Smart-Produktion bisher am weitesten gediehen. Hubbert schloss eine Beteiligung am PSA-Kapital im Gegensatz zu Folz nicht aus. Dies sei aber keine Vorbedingung für die Kooperation, sagte er am Rande der US-Automesse in Detroit.

Chrysler Italia, eine Tochter der DaimlerChrysler AG, Stuttgart, möchte bei der Produktion des Smart-Automobils mit Fiat zusammenarbeiten. Galdino Colombo, Chief-Executive von Chrysler Italia, sagte gegenüber der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera", dass für die Produktion des Modells "die Hochzeit zwischen Chrysler und Fiat die beste ist". Ausschlaggebend sei die Erfahrung der Italiener bei der Herstellung von Kleinwagen.

Colombo betätigte in dem Zeitungsbericht zudem, dass DaimlerChrysler mit Renault derzeit Gespräche über eine Diesel-Version eines Nissan-Modells führe. Die Franzosen sind mit 37 Prozent Hauptaktionär bei Nissan.