Smart-Sanierung: Forfour-Aus kostet eine Milliarde Euro - DER SPIEGEL
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Smart-Sanierung Forfour-Aus kostet eine Milliarde Euro

Smart schrumpft sich gesund. Heute segnete der Aufsichtsrat der Konzernmutter DaimlerChrysler offiziell den Produktionsstopp für den Viertürer Forfour ab. Der Abschied wird für den Stuttgarter Autobauer nicht billig.
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Frankfurt am Main - Mit Mitsubishi Motors, dem Produktionspartner für den Smart Forfour, sei eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, erklärte DaimlerChrysler  . Ziel der Vereinbarung ist es, die Produktion des von Mitsubishi im Nedcar-Werk im niederländischen Born gebauten Viersitzers einzustellen.

Ein DaimlerChrysler-Sprecher sagte, die Kosten dafür lägen in der veranschlagten Höhe. Der Konzern wendet demnach insgesamt rund eine Milliarde Euro für Schadensersatz an Mitsubishi und Zulieferer sowie Abfindungen auf. 80 Prozent der erwarteten Kosten will der Konzern schon im ersten Quartal verbuchen.

Das viersitzige Smart-Modell kam erst im Frühjahr 2004 auf den Markt und stand stets in hartem Wettbewerb mit Kompaktwagen anderer Hersteller. Im vergangenen Jahr brach der Verkauf um ein Viertel auf 43.700 Fahrzeuge ein. Das Absatzziel von 80.000 Fahrzeugen war nie erreicht worden.

Schon vor einem Jahr hatte DaimlerChrysler der Kleinwagenschmiede Smart einen Sparkurs verordnet und die Belegschaft fast halbiert. Damals waren die Produktion des Smart Roadster und die Entwicklung eines geländegängigen Modells gestoppt worden. Die Kosten von 1,1 Milliarden Euro ließen die Muttergesellschaft Mercedes in die roten Zahlen rutschen.

suc/Reuters