Software-Planspiele: Warcraft-Hersteller könnte Ubisoft vor EA retten - DER SPIEGEL
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Software-Planspiele Warcraft-Hersteller könnte Ubisoft vor EA retten

Der Videospielehersteller Ubisoft Entertainment sucht laut Zeitungsberichten Schutz vor einer drohenden Übernahme durch den US-Konkurrenten Electronic Arts. Die französische Games-Schmiede verhandle mit dem Unterhaltungskonzern Vivendi Universal über einen Zusammenschluss.
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Paris/Redwood City - Ubisoft (Myst, Splinter Cell) habe sich an Vivendi Universal Games, eine Tochter von Vivendi Universal  , gewandt, um die Möglichkeiten eines Zusammenschlusses zu prüfen, berichtet das "Wall Street Journal Europe" (WSJE) und beruft sich dabei auf unternehmensnahe Kreise. Vivendi Universal dementierte daraufhin, dass es Verhandlungen mit Ubisoft gebe. In einer Erklärung von Ubisoft heißt es, es gebe keine Verhandlungen mit potenziellen Partnern.

Electronic Arts (Sims, Madden NFL) hatte jüngst angekündigt, 20 Prozent an Ubisoft für 85 bis 100 Millionen Dollar übernehmen zu wollen. Ubisoft sprach von einem "feindlichen" Schritt des US-Unternehmens. Am Vortag hatten die Aktien von Ubisoft in Paris 10,9 Prozent auf 27,50 Euro zugelegt, nachdem im Handel spekuliert worden war, Vivendi könne als so genannter Weißer Ritter für Ubisoft tätig werden.

Damit haben die Titel von Ubisoft seit der Ankündigung durch Electronic Arts am 20. Dezember 62 Prozent zugelegt. Eine Fusion der Spielesparte von Vivendi mit Ubisoft würde Europas größten Spielehersteller entstehen lassen und den bisherigen Platzhirsch Infogrames (Atari, Civilization) auf den zweiten Platz verweisen.