Softwarekonzern: Schwacher Dollar bremst SAP - DER SPIEGEL
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Softwarekonzern Schwacher Dollar bremst SAP

Der größte europäische Softwarehersteller SAP hat die Lizenzumsätze im ersten Quartal kräftig gesteigert. Beim Ergebnis verfehlte der Konzern jedoch die Erwartungen der Analysten. Zudem hadern die Verantwortlichen mit der schwachen US-Währung.
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Walldorf - Das um Kosten für Akquisitionen und Aktienoptionsprogramme bereinigte operative Ergebnis habe im ersten Vierteljahr 381 Millionen Euro betragen und damit um 15 Prozent über Vorjahr gelegen, teilte SAP   mit. Analysten hatten im Durchschnitt jedoch mit einem noch stärkeren Anstieg auf 387 Millionen Euro gerechnet.

Das Unternehmen bekräftigte außerdem seine Gesamtjahresprognose. Die Softwarelizenzumsätze sollen im laufenden Geschäftsjahr um zehn bis zwölf Prozent zulegen, hieß es weiter. Im ersten Quartal erreichte das Unternehmen hier ein Plus von 17 Prozent auf 434 Millionen Euro, wobei der Zuwachs durch den schwachen Dollarkurs abermals gedämpft wurde.

Vor allem in den USA entwickelte sich das Geschäft jedoch dynamisch. Dort legten die Softwareerlöse trotz des schwachen Dollar um 27 Prozent auf 131 Millionen Euro zu. In Europa fiel das Plus bei den Softwarelizenz-Umsätzen mit plus neun Prozent auf 215 Millionen Euro verhaltener aus. Unter dem Strich verblieb SAP im Quartal ein Ergebnis von 254 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte SAP 229 Millionen Euro verdient.

SAP-Chef Henning Kagermann erklärte: "Mit diesen Ergebnissen beweist SAP, wie weit sie sich von anderen Unternehmen in der Softwarebranche abgesetzt hat." Der Abstand wachse noch, erklärte Kagermann mit Blick auf steigende Marktanteile im Vergleich zu den größten Wettbewerbern Microsoft   , Oracle   und Siebel Systems  .

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