Sony: Kosten der PlayStation drücken Gewinn - DER SPIEGEL
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Sony Kosten der PlayStation drücken Gewinn

Die hohen Kosten beim Start der Spielkonsole PlayStation 3 haben bei Sony den Quartalsgewinn um fünf Prozent gedrückt. Der Elektronikkonzern hat trotz des Gewinnrückgangs seine Ziele für das Gesamtjahr aber wieder angehoben.
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Tokio - Wegen des Verlusts in der Spiele-Sparte verzeichnete der Sony  -Konzern operativ einen Gewinnrückgang um 15 Prozent auf 178,9 Milliarden Yen. Unter dem Strich fiel der Gewinn um fünf Prozent auf 159,9 Milliarden Yen. Die hohen Kosten für die Playstation 3 machten dem Elektrokonzern auch im dritten Geschäftsquartal zu schaffen.

Der Umsatz kletterte hingegen unter anderem dank der Nachfrage nach Digitalkameras und Fernsehbildschirmen um zehn Prozent auf den Rekordwert von 2,61 Billionen Yen. Trotz des Gewinnrückgangs hob Sony seine im Oktober drastisch gesenkten Ziele für das Gesamtjahr 2006/2007 wieder leicht an. Operativ werde nun ein Gewinn von 60 Milliarden Yen (381 Millionen Euro) statt der zuletzt genannten 50 Milliarden angepeilt, teilten die Japaner mit. Beim Betriebsgewinn rechnet Sony nun mit 80 Milliarden Yen, nachdem der Konzern diese Prognose im Oktober auf 70 Milliarden Yen heruntergeschraubt hatte.

Unter dem Strich geht Sony 2006/2007 (bis Ende März) von einem Gewinn von 110 Milliarden Yen aus - zuletzt hatten sie hier nur 80 Milliarden Yen in Aussicht gestellt. Die Umsatzprognose bleibt unverändert bei 8,23 Billionen Yen. Grund für die Anhebung sei eine Wende im Elektronikgeschäft und niedrigere Restrukturierungskosten als erwartet.

Akku-Probleme und die Preissenkungen für die neue Playstation 3 hatten den Konzern im Oktober veranlasst, seine Gewinnziele zum Teil um mehr als die Hälfte zu senken. Im zweiten Quartal war Sony dann auch wegen der Probleme operativ in die roten Zahlen gerutscht. Sony hat jetzt den 23. März als offiziellen Termin für den Beginn des Verkaufs der Spielkonsole PlayStation 3 in Europa bekannt gegeben. Sie soll dann zum Preis von 599,95 Euro auf den Markt kommen. Zunächst wird nur das Modell mit einer 60-GB-Festplatte erhältlich sein. Ein Modell mit nur 20 GB soll je nach Nachfrage im Laufe des Jahres folgen.

Bei den Sparten verzeichnete das Elektronik-Geschäft operativ einen Gewinnsprung um 68 Prozent auf 177,4 Milliarden Yen. Die Spiele-Sparte verbuchte hingegen einen Verlust von 54,2 Milliarden Yen nach einem Gewinn von 67,8 Milliarden Yen im Vorjahr.

tim/AP/Reuters/dpa-AFX