Soffin: HRE-Chef Wieandt fürchtete Haftungsklauseln - DER SPIEGEL
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Soffin HRE-Chef Wieandt fürchtete Haftungsklauseln

Der ehemalige Hypo-Real-Estate-Vorstandschef Axel Wieandt fürchtete nach Informationen des SPIEGEL die Haftungsklauseln des Bankenrettungsfonds Soffin - und schied vor allem deshalb aus dem Amt.
Axel Wieandt: Zähe Verhandlungen
Axel Wieandt: Zähe Verhandlungen

Axel Wieandt: Zähe Verhandlungen

Foto: ddp
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Seit mehr als einem Jahr liefen zwischen Hypo-Real-Estate-Vorstandschef Axel Wieandt und dem Soffin zähe Verhandlungen über die Unterzeichnung eines Rahmenvertrages. Der Fonds will unter anderem Informationspflichten in kurzen Intervallen durchsetzen.

Bei Verstößen gegen die Vertragsregelungen fordert der Soffin drakonische Strafen in Millionenhöhe, die die Bank auf die Vorstände abwälzen kann. Besonders solche Haftungsklauseln bekämpfte Wieandt vehement. Im Vertrag ist zudem vorgesehen, dass der Vorstand darauf hinwirkt, nicht nur die Vorstandsgehälter, sondern alle Gehälter in allen Tochtergesellschaften auf 500.000 Euro zu deckeln. Dies soll auch für hochbezahlte Investmentbanker in Auslandsstandorten wie Dublin und New York gelten.