Aufschwung Zahl der Beschäftigten springt über 40-Millionen-Marke
Arbeiter bei Siemens: 114.000 Beschäftigte mehr in der Industrie
Foto: Matthias Rietschel/ APWiesbaden - Eine halbe Million Menschen mehr in Arbeit als vor einem Jahr: So lautet die stolze Erwerbstätigenbilanz für das erste Quartal 2011. 40,4 Millionen verdienten dem Statistischen Bundesamt zufolge ihr Geld mit einer Erwerbstätigkeit - das sind 552.000 mehr als vor einem Jahr. Es ist zudem der höchste Stand in einem ersten Quartal seit der Wiedervereinigung und das erste Mal überhaupt, dass die Zahl der Erwerbstätigen zu dieser Jahreszeit über die 40-Millionen-Marke steigt.
Den weitaus größten Anteil an den Zuwächsen hatten die Dienstleistungsberufe. Allein dort wurden 389.000 Erwerbstätige mehr als im Vorjahreszeitraum gezählt. In der Industrie waren es 114.00 Beschäftigte mehr, in der Baubranche 49.000.
Gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember 2010 verringerte sich die Zahl der Angestellten und Selbstständigen zwar um 639.000. Ein Rückgang ist um diese Jahreszeit aber üblich. Zum Jahresauftakt fällt die Beschäftigung meist schlechter aus, weil wegen des Wetters beispielsweise am Bau weniger Leute beschäftigt werden. Zudem drücken Kündigungen zum Jahresende die Zahl der Erwerbstätigen.