China: Jiang Jiemin verurteilt - DER SPIEGEL
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China 16 Jahre Haft für Ex-Energiechef Jiang Jiemin

Hohe Haftstrafen: Nach dem ehemaligen chinesischen Sicherheitschef müssen zwei weitere frühere Top-Funktionäre wegen angeblicher Korruption ins Gefängnis. Einer von ihnen leitete zuvor den staatlichen Energiekonzern.
Jiang Jiemin (Archiv): Der ehemalige Chef der staatlichen China National Petroleum Corporation ist wegen Korruption verurteilt
Jiang Jiemin (Archiv): Der ehemalige Chef der staatlichen China National Petroleum Corporation ist wegen Korruption verurteilt

Jiang Jiemin (Archiv): Der ehemalige Chef der staatlichen China National Petroleum Corporation ist wegen Korruption verurteilt

Foto: CHINA STRINGER NETWORK/ REUTERS
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Ein Gericht in Hanjiang hat den ehemaligen Chef des staatlichen Energieunternehmens China National Petroleum Corporation, Jiang Jiemin, wegen Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch zu einer Haftstrafe von 16 Jahren verurteilt. Berichten in den staatlichen Medien zufolge soll er zwischen 2004 und 2013 mehr als 14 Millionen Yuan (umgerechnet fast zwei Millionen Euro) Bestechungsgelder angenommen haben.

In einem separaten Verfahren urteilte ein Gericht in Xianning über den früheren stellvertretenden Parteichef der Provinz Sichuan, Li Chuncheng. Auch er wurde wegen Korruption zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt.

Sowohl Jiang als auch Li gelten als Vertraute des in Ungnade gefallenen ehemaligen Sicherheitschefs Zhou Yongkang, der wegen Korruption, Machtmissbrauchs und Geheimnisverrats im Juni zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.

Als Chef der maßgebenden Rechtskommission der Kommunistischen Partei herrschte Zhou Yongkang bis 2012 über den Sicherheitsapparat mit Polizei und Staatssicherheit. Seit dem Ende der Kulturrevolution Ende der Siebzigerjahre ist er das erste ehemalige Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros, das sich wegen Korruption verantworten muss.

Die staatliche Anti-Korruptionskampagne läuft seit November 2012, als Präsident Xi Jinping ins Amt kam. Er kündigte einen massiven Kampf gegen Bestechung und Vetternwirtschaft an.

kop/Reuters/AP