Christine Lagarde: Staatsanwaltschaft gegen Verurteilung - DER SPIEGEL
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Prozess Staatsanwaltschaft gegen Verurteilung von IWF-Chefin Lagarde

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds steht vor Gericht: Christine Lagarde muss sich für einen Vorfall aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin verantworten - doch der heutige Verhandlungstag kann ihr Hoffnung machen.
Christine Lagarde
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Christine Lagarde

Foto: CHARLES PLATIAU/ REUTERS
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Die französische Staatsanwaltschaft ist gegen eine Verurteilung von Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Bedingungen dafür seien nicht erfüllt, erklärte Staatsanwalt Jean-Claude Marin in Paris.

Die frühere französische Finanzministerin Lagarde steht wegen ihrer Verwicklung in eine Affäre um staatliche Millionenzahlungen an den Geschäftsmann Bernard Tapie vor Gericht.

Lagarde hatte 2007 als französische Finanzministerin einem Schiedsverfahren zugestimmt, das dem Geschäftsmann Bernard Tapie mehr als 400 Millionen Euro zusprach. Inzwischen ermittelt die Justiz wegen Betrugsverdachts gegen mehrere Beteiligte. Lagarde wird vorgeworfen, fahrlässig gehandelt und damit die Veruntreuung öffentlicher Gelder ermöglicht zu haben.

Ob die Richter der Einschätzung der Anklage folgen, ist noch unklar. Der Prozess findet vor einem Sondergerichtshof für Vergehen von Regierungschefs oder Ministern statt, die diese begangen haben als sie ihr Amt ausgeübt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte sich von vornherein gegen die Eröffnung eines Verfahrens ausgesprochen.

hej/dpa-AFX/AFP