Clinton will den "Quartalskapitalismus" reformieren - DER SPIEGEL
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Wahlkampfrede in New York Clinton will "Quartalskapitalismus" reformieren

Kurzfristige Kurssteigerungen und schnelle Erfolge: Hillary Clinton nennt das "Quartalskapitalismus". In einer New Yorker Wahlkampfrede hat die Bewerberin ums US-Präsidentenamt erklärt, wie sie langfristiges Wachstum erreichen möchte.
Politikerin Clinton: Aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten im Rennen um die Präsidentschaft
Politikerin Clinton: Aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten im Rennen um die Präsidentschaft

Politikerin Clinton: Aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten im Rennen um die Präsidentschaft

Foto: Justin Lane / dpa
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Hillary Clinton bekennt Farbe: Die Bewerberin ums US-Präsidentenamt will mit Reformen der Unternehmensbesteuerung und der Managerbezahlung die Chancen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum verbessern.

In einer Wahlkampfrede in New York kritisierte Clinton eine in ihren Augen schädliche Fixierung der Firmen auf den schnellen Erfolg. Derzeit begünstigten die Gesetze einen "Quartalskapitalismus", der Firmen zu kurzfristigen Aktienkurssteigerungen ermutige. Damit würden aber die langfristigen Konjunkturaussichten und die Einkommenschancen der Mittelklasse beeinträchtigt, sagte Clinton. "Das ist schlecht für die Unternehmen, das ist schlecht für die Löhne, und das ist schlecht für die Wirtschaft." Sie sprach sich zudem für mehr Transparenz bei Aktienrückkäufen aus.

Clinton hatte im April ihre langerwartete Bewerbung um die Präsidentschaft angekündigt. Die ehemalige Außenministerin gilt als aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten im Rennen um das Amt des Präsidenten. Amtsinhaber Barack Obama - ebenfalls Demokrat - darf nach zwei Amtszeiten 2016 nicht erneut antreten.

mka/Reuters