Europäische Zentralbank halbiert Anleihenkäufe - DER SPIEGEL
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Geldpolitik EZB halbiert Anleihekäufe

Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank nähern sich dem Ende. Die Währungshüter beschlossen, die Ankäufe ab Oktober zu halbieren.
EZB-Zentrale
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Foto: Arne Dedert/ dpa
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Die Europäische Zentralbank (EZB) reduziert das Tempo ihrer milliardenschweren Anleihenkäufe. Statt 30 Milliarden Euro wird die Notenbank ab Oktober nur noch 15 Milliarden Euro pro Monat in Staats- und Unternehmenspapiere investieren.

Das Ende des Kaufprogramms ist unverändert für Dezember 2018 angepeilt, bekräftigte der EZB-Rat bei seiner Sitzung in Frankfurt.

Gleichzeitig ließ die Zentralbank den Leitzins unangetastet. Er bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent, zudem müssen Geschäftsbanken weiterhin 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken.

Eine Wende hin zu höheren Zinsen wollen die Währungshüter frühestens im Herbst 2019 einläuten. Der EZB-Rat bekräftigte seine Einschätzung, dass die Zinsen bis "mindestens über den Sommer 2019" auf dem aktuellen Niveau bleiben werden.

brt/dpa