Gabriel erwartet neuen Beschäftigungsrekord - DER SPIEGEL
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Jahreswirtschaftsbericht Gabriel erwartet neuen Rekord bei Beschäftigung

Sigmar Gabriel hat gute Nachrichten für Deutschland. Mehreren Berichten zufolge erwartet der Wirtschaftsminister bis 2015 ein ordentliches Wachstum. Zudem sollen bald mehr Menschen erwerbstätig sein als je zuvor.
Baustelle in Düsseldorf: Gute Aussichten
Baustelle in Düsseldorf: Gute Aussichten

Baustelle in Düsseldorf: Gute Aussichten

Foto: Frank Augstein/ ASSOCIATED PRESS
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Hamburg - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet im laufenden Jahr einen neuen Beschäftigungsrekord. Im ersten Jahreswirtschaftsbericht unter der Ägide des SPD-Mannes würden für 2014 rund 42,1 Millionen Erwerbstätige erwartet, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Das seien 240.000 mehr als im Vorjahr.

Das Kabinett befasst sich am Mittwochvormittag mit dem Jahreswirtschaftsbericht 2014, Gabriel will ihn am Mittag der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Regierung erwartet außerdem einen kräftigen Aufschwung. Gabriel wolle seine ohnehin optimistische Prognose noch einmal leicht anheben, berichtet unter anderem die "Süddeutsche Zeitung". Für 2014 werde nun ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent prognostiziert statt von bislang 1,7 Prozent. 2015 erwartet die Regierung gar ein Plus von zwei Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die deutsche Wirtschaft nur ein Mini-Wachstum von 0,4 Prozent geschafft.

Das Wachstum 2014 werde ausschließlich von der Binnennachfrage getragen, heißt es demnach in Gabriels Papier. Die Binnennachfrage profitiere von der guten Entwicklung des Arbeitsmarkts, von steigenden Löhnen, der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und der "Orientierung von Zeit- und Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen".

Laut "FAZ" versprechen die Koalitionspartner Union und SPD in dem Bericht, wirtschaftliche Ungleichgewichte abzubauen. Besonders wichtig: ein flächendeckender Mindestlohn und strengere Regeln für Zeitarbeit und Werkverträge. Beides sind ausgemachte SPD-Projekte.

ssu/AFP/dpa/Reuters