+++ Newsticker zur Griechenlandkrise +++ Deutsche Urlauber meiden Griechenland
Die Banken bleiben zu, die Zukunft ist ungewiss: Nur noch wenige Touristen aus Deutschland wollen in Griechenland Urlaub machen. Die Buchungen sind zuletzt um 39 Prozent zurückgegangen. Alle Entwicklungen im Newsticker.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Bernd Kramer
Liebe Leserinnen, liebe Leser, damit verabschiede ich mich von Ihnen. Noch einmal kurz die wichtigsten Entwicklungen von heute in Kürze:
• Die Griechen haben unerwartet deutlich gegen weitere Sparauflagen der Gläubiger votiert und ihrer Regierung den Rücken gestärkt: 61 Prozent hatten am Sonntag mit Nein gestimmt.
• Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist zurückgetreten. Als sich das Nein bei dem Referendum abzeichnete, hätten Mitglieder der Euro-Gruppe klargemacht, dass sie sich wünschten, dass er, Varoufakis, nicht mehr am Verhandlungstisch sitze, hatte Varoufakis am Morgen auf seinem Blog geschrieben. Ohne ihn werde es für den Premierminister einfacher, eine Einigung zu erzielen.
• Nachfolger als Finanzminister ist Euklidis Tsakalotos, der am Montag vereidigt wurde.
• Morgen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Euroländer. Tsipras müsse nun konkrete Vorschläge vorlegen, sagte Bundeskanzlerin Merkel nach einem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Hollande in Paris. Die Zeit dränge.
• Die Banken in Griechenland bleiben noch bis mindestens Mittwochabend geschlossen.
• Die EZB lässt ihre Notkredite für griechische Banken zunächst unangetastet. Ohne das Geld der EZB wären die Banken vermutlich innerhalb weniger Tage pleite.
Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie auch in der Nacht bei SPIEGEL ONLINE auf dem Laufenden.
• Die Griechen haben unerwartet deutlich gegen weitere Sparauflagen der Gläubiger votiert und ihrer Regierung den Rücken gestärkt: 61 Prozent hatten am Sonntag mit Nein gestimmt.
• Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist zurückgetreten. Als sich das Nein bei dem Referendum abzeichnete, hätten Mitglieder der Euro-Gruppe klargemacht, dass sie sich wünschten, dass er, Varoufakis, nicht mehr am Verhandlungstisch sitze, hatte Varoufakis am Morgen auf seinem Blog geschrieben. Ohne ihn werde es für den Premierminister einfacher, eine Einigung zu erzielen.
• Nachfolger als Finanzminister ist Euklidis Tsakalotos, der am Montag vereidigt wurde.
• Morgen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Euroländer. Tsipras müsse nun konkrete Vorschläge vorlegen, sagte Bundeskanzlerin Merkel nach einem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Hollande in Paris. Die Zeit dränge.
• Die Banken in Griechenland bleiben noch bis mindestens Mittwochabend geschlossen.
• Die EZB lässt ihre Notkredite für griechische Banken zunächst unangetastet. Ohne das Geld der EZB wären die Banken vermutlich innerhalb weniger Tage pleite.
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Bernd Kramer
Nun hat auch die Europäische Zentralbank (EZB) zuendegetagt. Die EZB hält die Notkredite für griechische Banken unverändert aufrecht. Dies entschied der EZB-Rat laut einer Erklärung am Montagabend in Frankfurt am Main. Mit den sogenannten ELA-Krediten sorgt die EZB seit geraumer Zeit dafür, dass die griechischen Banken zahlungsfähig bleiben.
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Bernd Kramer
Es war ein kurzes Statement, das Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande am Abend in Paris abgaben. "Es gibt nicht mehr viel Zeit", betonte Hollande. Und Merkel sagte: Noch in dieser Woche müsse Tsipras einen konkreten Plan für die wirtschaftliche Zukunft seines Landes unterbreiten. "Hierbei drängt die Zeit. Wir werden darauf Wert legen, dass in dieser Woche solche Vorschläge auf den Tisch kommen müssen", so die Kanzlerin. "Wir sagen sehr deutlich, dass die Tür für Gespräche offen bleibt." Dann drehten sich die beiden auch schon wieder um und die Tür im Élysée-Palast schloss sich hinter ihnen. (Foto: AFP)
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Bernd Kramer
Die USA fordern Griechenland und seine europäischen Gläubiger auf, einen Kompromiss im Schuldenstreit zu suchen, um den Verbleib des Landes in der Eurozone zu ermöglichen. Es liege auch im Interesse der USA, dass die Griechenlandkrise beigelegt werde, erklärt das Weiße Haus.
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Bernd Kramer
Dieser Geldautomat in Athen sagt "Ochi" (Nein). Noch bis Mittwoch sollen die Banken geschlossen und die Limits für Barabhebungen bestehen bleiben, berichten griechische Medien. Die Europäische Zentralbank (EZB) geht Kreisen zufolge davon aus, dass die griechischen Banken bis dahin noch genug Geld haben; so lange sollen die Notkredite offenbar nicht ausgeweitet werden (Foto: dpa).
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Bernd Kramer
Die deutschen Urlauber meiden Griechenland zunehmend. Die Buchungen aus Deutschland sind in der vergangenen Woche - also zwischen dem 29. Juni und dem 5. Juli - um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Das zeigen Zahlen des IT-Unternehmens Traveltainment, dessen Software von der Mehrzahl der stationären und Online-Reisebüros in Deutschland genutzt wird. Im Vergleich zur vorangegangenen Woche dieses Jahres (22. bis 28. Juni) lag das Minus bei 25 Prozent - dass sich die Ereignisse zuletzt so zuspitzten, dürfte also Touristen zunehmend verunsichern. Die Daten von Traveltainment beziehen alle Buchungen in den genannten Zeiträumen unabhängig vom Reisedatum ein - also sowohl spontane Last-Minute-Urlaube als auch Pauschalreisen, die erst in einigen Monaten stattfinden.
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Bernd Kramer
Zur Stunde berät die Europäische Zentralbank (EZB), wie sie nach dem Referendum verfahren will. Offenbar soll es erst einmal keine weiteren Notkredite geben, wie aus Kreisen verlautet. Die Banken könnten bis Mittwoch ohne zusätzliche Notfallkredite (ELA) überleben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich auf mit dem Vorgang vertraute Personen. In Griechenland sollen die Banken laut der griechischen Regierung bis Mittwoch geschlossen bleiben.
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Bernd Kramer
Wie kommentieren die Zeitungen morgen die aktuellen Entwicklungen in Griechenland? Eine kleine Presseschau.
Der "Tagesspiegel" schreibt: "Jetzt ist der Tag X. Der Fall Griechenland kann für eine Wende zum Guten taugen. Wenn das Signal ist: Europa ist reformfähig. Europa ist kein Moloch. Europa ist nicht die böse Fratze, die gezeichnet worden ist. Dafür sollten die Regierungen der Euro-Gruppe, die deutsche zuvorderst, aber auch die französische, jetzt noch einmal vorangehen. Alle Seiten müssen den Ton mäßigen, um Politik zu ermöglichen."
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" meint: "Tsipras selbst hat seine Position nur innenpolitisch gestärkt. (...) Gegenüber den Gläubigern hat er dagegen seine Vertrauenswürdigkeit endgültig verspielt, daran ändert auch die Opferung seines rüden Finanzministers nichts. (...) Tsipras wollte einen Nervenkrieg, jetzt bekommt er ihn."
Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt: "Die eigentliche Tragödie spielt sich nun auf den Straßen in Griechenland ab - bei den Rentnern, Schwachen, Kranken. Der Absturz wird das Land in eine tiefe Misere treiben. Die EU muss die Kraft aufbringen, Griechenland jenseits des Währungskonflikts zu helfen. Dazu gehören die Garantie auf Mitgliedschaft in der EU und der Anspruch auf Strukturgelder. Das wird aber nicht reichen. Nötig wäre ein großes Reformprogramm, damit der griechische Staat die Klientelwirtschaft überwindet und moderne wirtschaftliche und politische Strukturen aufbaut. Die bittere Wahrheit ist: Dieses Programm gab es. Die Mehrheit der Griechen hat es abgelehnt."
Die "Berliner Zeitung" kritisiert die Rolle von SPD-Chef Gabriel: "Während die großen Parteien keine Lösung für die europäische Krise gefunden haben, suchen nun manche ihrer Vertreter nach Worten, die von der AfD selber kommen könnten. Niemand hätte sich gewundert, wenn Frauke Petry die Regierung Tsipras so abgekanzelt hätte, wie Sigmar Gabriel es am Abend des griechischen Referendums tat. Und die CSU selbstverständlich auch. Bei Gabriel aber beschleicht einen dann doch der Gedanke, dass die großen Parteien noch ein wenig mehr Angst vor Petrys AfD haben als vor Luckes alter Partei. Sie sollten ihr nicht nachgeben."
Der "Tagesspiegel" schreibt: "Jetzt ist der Tag X. Der Fall Griechenland kann für eine Wende zum Guten taugen. Wenn das Signal ist: Europa ist reformfähig. Europa ist kein Moloch. Europa ist nicht die böse Fratze, die gezeichnet worden ist. Dafür sollten die Regierungen der Euro-Gruppe, die deutsche zuvorderst, aber auch die französische, jetzt noch einmal vorangehen. Alle Seiten müssen den Ton mäßigen, um Politik zu ermöglichen."
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" meint: "Tsipras selbst hat seine Position nur innenpolitisch gestärkt. (...) Gegenüber den Gläubigern hat er dagegen seine Vertrauenswürdigkeit endgültig verspielt, daran ändert auch die Opferung seines rüden Finanzministers nichts. (...) Tsipras wollte einen Nervenkrieg, jetzt bekommt er ihn."
Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt: "Die eigentliche Tragödie spielt sich nun auf den Straßen in Griechenland ab - bei den Rentnern, Schwachen, Kranken. Der Absturz wird das Land in eine tiefe Misere treiben. Die EU muss die Kraft aufbringen, Griechenland jenseits des Währungskonflikts zu helfen. Dazu gehören die Garantie auf Mitgliedschaft in der EU und der Anspruch auf Strukturgelder. Das wird aber nicht reichen. Nötig wäre ein großes Reformprogramm, damit der griechische Staat die Klientelwirtschaft überwindet und moderne wirtschaftliche und politische Strukturen aufbaut. Die bittere Wahrheit ist: Dieses Programm gab es. Die Mehrheit der Griechen hat es abgelehnt."
Die "Berliner Zeitung" kritisiert die Rolle von SPD-Chef Gabriel: "Während die großen Parteien keine Lösung für die europäische Krise gefunden haben, suchen nun manche ihrer Vertreter nach Worten, die von der AfD selber kommen könnten. Niemand hätte sich gewundert, wenn Frauke Petry die Regierung Tsipras so abgekanzelt hätte, wie Sigmar Gabriel es am Abend des griechischen Referendums tat. Und die CSU selbstverständlich auch. Bei Gabriel aber beschleicht einen dann doch der Gedanke, dass die großen Parteien noch ein wenig mehr Angst vor Petrys AfD haben als vor Luckes alter Partei. Sie sollten ihr nicht nachgeben."
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Bernd Kramer
Zur Stunde beraten Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Hollande in Paris, wie es nach dem Votum der Griechen weitergehen soll. (Foto: AFP)
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Bernd Kramer
Die Börse zeigt sich weiterhin relativ unbeeindruckt von der Krise in Griechenland. Der Deutsche Aktienindex Dax schloss mit 10.890,63 Punkten. Ein überschaubares Minus von 1,52 Prozent. Eine gute Nachricht aus Sicht der Börsianer war heute offenbar der Rücktritt des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 fiel etwas stärker um mehr als zwei Prozent.
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Bernd Kramer
Gleich äußert sich in Paris also Bundeskanzlerin Merkel. Nach dem griechischen Referendum, schreibt der Kollege Philipp Wittrock in seiner Analyse, stehe die Kanzlerin vor der schwierigsten Aufgabe ihrer Amtszeit: "Lässt sie Griechenland aus dem Euro driften? Sie müsste mit dem historischen Makel leben, die Währungsunion nicht vor dem Bruch bewahrt zu haben - ganz zu schweigen von den unkalkulierbaren Risiken für den Rest der Eurozone. Oder bringt Merkel die Kraft auf, Griechenland noch einmal zu helfen? Um der Einheit Europas Willen." Hier lesen Sie die Analyse.
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Steffen Seibert
Pressestatements von Kanzlerin #Merkel + Präs. #Hollande nach Gespräch zum griechischen Referendum, live ab ca. 19:15 bpaq.de/phlive
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Bernd Kramer
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzt darauf, dass der griechische Minister am Dienstag seinen Kollegen aus den anderen Euroländern neue Vorschläge vorlegt. Noch könne er dazu aber nichts sagen. "Wir können einen Vorschlag nicht kommentieren, den wir nicht kennen", sagte er bei einem Besuch in Warschau.
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Bernd Kramer
Wie lange werden die griechischen Banken noch geschlossen bleiben? Die Nachrichtenagentur Reuters vermeldete unter Verweis auf Finanzkreise, dass die Geldinstitute noch bis mindestens Freitag geschlossen bleiben sollen. Der staatliche Rundfunk ERT nennt jetzt einen anderen Zeitplan. Demnach sind die Banken bis Mittwochabend zu. Am späten Abend soll ein Ministerialerlass veröffentlicht werden. Dann dürfte man es ganz genau wissen.
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Bernd Kramer
Eine Sache immerhin verbindet den künftigen Finanzminister Euklidis Tsakalotos mit seinem schillernden Vorgänger Yanis Varoufakis: Auch Tsakalotos trägt nie eine Krawatte, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Ansonsten gebe es aber wenig Gemeinsamkeiten: Tsakalotos gilt als eher zurückhaltend, ein Provokateur wie Varoufakis ist er eher nicht.
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Bernd Kramer
Jetzt ist es also offiziell: Nach dem Rücktritt des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis soll der bisherige stellvertretende Außenminister Euklidis Tsakalotos das Amt übernehmen. Der 55-jährige Syriza-Politiker werde noch am Montagabend vereidigt, teilte die griechische Präsidentschaft in Athen mit. Bei den Verhandlungen mit den internationalen Gläubigern aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds über die griechischen Schulden hatte der Wirtschaftsprofessor zuletzt als "Koordinator" fungiert.
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Bernd Kramer
Der britische Schatzkanzler George Osborne befürchtet, dass sich die griechische Krise rasch verschlimmern könnte, wenn die Euro-Staaten nicht zu einer Einigung kommen. "Wenn von diesen Treffen kein Signal ausgeht, dass Griechenland und die Eurozone bereit sind, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, können wir davon ausgehen, dass sich die finanzielle Situation in Griechenland rapide verschlechtern wird", sagte er mit Blick auf die morgigen Beratungen.
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Bernd Kramer
Viel hängt jetzt davon ab, was die Europäische Zentralbank (EZB) tun wird. Am Abend will der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) über weitere Nothilfen, sogenannte ELA-Kredite, für griechische Banken beraten. Das berichtet jetzt die Nachrichtenagentur AFP. Die Beratungen sollen demnach um 18 Uhr beginnen - also in einer knappen halben Stunde. Mit den Notfallkrediten sorgt die EZB seit geraumer Zeit dafür, dass die griechischen Banken noch zahlungsfähig bleiben. Zuletzt hatte der Zentralbankrat den Rahmen für die Kredite nicht weiter erhöht, aber unverändert aufrechterhalten.
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Katherine Rydlink
Premierminister Tsipras hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Die beiden Regierungschefs haben sich darauf geeinigt, dass Griechenland beim morgigen Gipfel der Euro-Gruppe neue Vorschläge zur Überwindung der Krise vorlegt. Weitere Einzelheiten des Gesprächs wurden nicht bekannt.
Am Dienstagabend wollen sich die Vertreter der Euro-Gruppe in Brüssel treffen, um über die Zukunft Griechenlands zu beraten. Tsipras hatte heute auch schon mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und mit EZB-Chef Mario Draghi telefoniert.
Am Dienstagabend wollen sich die Vertreter der Euro-Gruppe in Brüssel treffen, um über die Zukunft Griechenlands zu beraten. Tsipras hatte heute auch schon mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und mit EZB-Chef Mario Draghi telefoniert.
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Bernd Kramer
Großbritannien hat den Euro nicht eingeführt. Aber von der Krise in Griechenland fühlt sich auch die britische Politik betroffen. Schatzkanzler George Osborne sagte, die Situation in Griechenland drohe, sich zu verschlechtern, die Eurozone und Griechenland müssten eine nachhaltige Lösung finden. Die Risiken für Großbritannien würden steigen.
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Donald Tusk
I've invited @ECB president #Draghi & #Eurogroup president @J_Dijsselbloem to join tomorrow's #EuroSummit on #Greece. ow.ly/PekFZ
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Bernd Kramer
Am Sondergipfel der Eurozone zum Thema Griechenland sollen am morgigen Dienstag auch EZB-Präsident Mario Draghi und Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem teilnehmen. Um 18 Uhr treffen sich morgen die Staats- und Regierungschefs der Euroländer. Zuvor tagen um 13.00 Uhr die Eurofinanzminister.
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Bernd Kramer
Die Banken in Griechenland sind der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wohl bis mindestens Freitag geschlossen. Die Agentur beruft sich auf Quellen aus dem Bankensektor. Ohne weitere Notkredite der EZB könnten das Bargeld nach zwei oder drei Tage reichen - danach würden dann keine Euros mehr aus den Geldautomaten kommen.
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Bernd Kramer
Auch Museen leiden unter der Papierknappheit, berichtet unser Mitarbeiter Giorgos Christides aus Athen. Der Mitarbeiter eines staatlichen Museums berichtete ihm, dass nicht mehr genug Papier da sei, um Ausstellungskataloge zu drucken.
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