Hitzewelle Griechische Müllmänner beenden Streik
Müllberg in der Nähe von Athen
Foto: Petros Giannakouris/ APDie Arbeiter der griechischen Müllabfuhr haben ihren Streik nach elf Tagen beendet. Die Gewerkschaft der Beschäftigten im öffentlichen Dienst teilte mit, dass der Arbeitskampf zu Ende sei. Als Grund wurde die Hitzewelle angeführt. Der Streik hatte im ganzen Land zu überquellenden Müllbergen in den Straßen geführt.
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras versprach den Beschäftigten vorübergehend neue Dienstverträge und Gehälter, die sich an ihrer Arbeitserfahrung bemessen. Aus Solidarität mit den Beschäftigten der Müllabfuhr hatten auch am Vormittag wieder Tausende Menschen in Athen demonstriert. Betroffen von den Ausständen waren auch Thessaloniki und Kreta.
Die Lage ist vor allem wegen der sommerlichen Hitze dramatisch. In Athen wurden die Bürger aufgefordert, keine Mülleimer mehr auf die Straßen zu stellen. Der Wetterbericht hat für kommendes Wochenende eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 44 Grad vorausgesagt.
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Bis die Müllberge endgültig beseitigt sind, könnte es Wochen dauern. Auch der Schaden des Streiks ist noch nicht abzusehen. Touristen zeigten sich entsetzt und viele Einkaufsstraßen, Cafés und Tavernen blieben immer öfter leer, weil direkt davor stinkende Müllhaufen lagen.