Wolfgang Schäuble: Kindergeld soll um sechs Euro steigen - DER SPIEGEL
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Schäuble-Plan Kindergeld soll um sechs Euro steigen

Finanzminister Schäuble will einem Zeitungsbericht zufolge Eltern entlasten. Allzu üppig fällt der Geldsegen aber nicht aus.
Vater und Sohn: Pro Monat ein paar Euro mehr
Vater und Sohn: Pro Monat ein paar Euro mehr

Vater und Sohn: Pro Monat ein paar Euro mehr

Foto: Frank Leonhardt/ dpa
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Frankfurt am Main - Das Bundesfinanzministerium plant eine Erhöhung des Kindergelds. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" soll in Kürze die Ressortabstimmung für einen entsprechenden Gesetzentwurf eingeleitet werden. Der Kinderfreibetrag solle 2015 um 144 Euro und 2016 nochmals um 96 Euro erhöht werden, schreibt das Blatt in seiner Mittwochsausgabe. Auch beim Kindergeld gibt es einen kleinen Aufschlag: In diesem Jahr um vier Euro im Monat, im nächsten nochmals zwei Euro.

Der Kinderfreibetrag hätte eigentlich schon 2014 erhöht werden müssen. Dies solle nun zwar mitberücksichtigt werden, aber eine rückwirkende Erhöhung für 2014 plane Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht, heißt es in dem Bericht.

Der Freibetrag zur Sicherung des Existenzminimums der Kinder beträgt derzeit 4368 Euro im Jahr. Er wird somit erst auf 4512 Euro und dann auf 4608 Euro steigen. Hinzu kommt jeweils der Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung der Kinder von 2640 Euro.

Das Kindergeld beträgt derzeit 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für jedes weitere Kind - jeweils im Monat.

Der Bund der Steuerzahler sprach sich dafür aus, die für 2016 vorgesehene Erhöhung des Kinderfreibetrags um ein Jahr vorzuziehen. Die Kinderfreibeträge sollten einschließlich der Betreuungsfreibeträge sofort auf mindestens 7248 Euro erhöht werden, sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel der Zeitung.

mik