Krankenkassen: Chefs drohen Gehaltseinbußen - DER SPIEGEL
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Neue Richtlinie Krankenkassen-Chefs drohen Gehaltseinbußen

Prämien sollen gedeckelt, Dienstwagen bei der Vergütung stärker berücksichtigt werden: Das Bundesversicherungsamt will nach SPIEGEL-Informationen Krankenkassen einer neuen Richtlinie unterwerfen. Das dürfte sich auf die Gehälter der Chefs auswirken.
Chipkarten verschiedener Krankenkassen: Einige Chefs könnten sich wehren
Chipkarten verschiedener Krankenkassen: Einige Chefs könnten sich wehren

Chipkarten verschiedener Krankenkassen: Einige Chefs könnten sich wehren

Foto: Robert Schlesinger/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Den Chefs mehrerer gesetzlicher Krankenkassen drohen empfindliche Gehaltseinbußen. Das Bundesversicherungsamt (BVA) verlangt, dass sich die Kassen einer neuen "Richtlinie für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen" unterwerfen. Danach sollen Prämien und Altersvorsorge gedeckelt, Dienstwagen bei der Vergütung stärker berücksichtigt werden. Bestandsgarantien, die einige altgediente Krankenkassenchefs für ihre nächste Vertragsverlängerung bereits ausgehandelt haben, hält das Amt für unwirksam.

Der Vorstand der Bosch BKK hat einer geforderten Gehaltskürzung bereits zugestimmt. Andere Kassenchefs könnten sich wehren, etwa auch Ingo Kailuweit von der Ersatzkrankenkasse KKH, dessen Vertragsverlängerung demnächst ansteht.

So viel verdienen die Kassenchefs

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